Klingt nach Gemeinschaft

Woran bemisst sich der Wert von persönlicher Inspiration und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, wenn in Forschungseinrichtungen und Fabriken unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ immer häufiger Menschen und Maschinen miteinander kommunizieren?

Wie verändert sich also die direkte Kommunikation unter Kolleginnen, zu Kunden und Geschäftspartnerinnen in zunehmend digitalisierten Arbeitsorten?

Ob an der Selbstbedienungskasse im Supermarkt, in der autonom-fahrenden U-Bahn oder im smarten Zuhause – die zunehmende Automatisierung und Vernetzung vieler Lebensbereiche erleben wir schon heute in unserem Alltag. Aber was bedeuten diese Veränderungen im Arbeitskontext? Wie verändert sich die Rolle der Beschäftigten in einer automatisierten Arbeitswelt? Welche neuen Freiheiten bringen diese Veränderungen mit sich, aber auch welche neuen Anforderungen? Mit der veränderten Bedeutung sozialer Interaktion am Arbeitsplatz und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen befassen sich Arbeitspsychologinnen und -psychologen genauso wie Vertreterinnen und Vertreter aus Soziologie und Kommunikationswissenschaften.

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Neue Formen der Zusammenarbeit mögen zwar grundlegende Veränderungen von Geschäftsmodellen und Anforderungsprofilen zur Folge haben. Die soziale Interaktion wird jedoch auch in den Arbeitswelten der Zukunft zentral bleiben und damit ein Forschungsgebiet für unterschiedliche Disziplinen.

Was ist das Geheimnis erfolgreicher Arbeitsteams? Wie kann das Nachdenken über erfolgreiche Kommunikation nicht nur den Kollegenzusammenhalt stärken, sondern zusätzlich die Effizienz von Betriebsabläufen und Produktionsprozessen nachhaltig verbessern? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Wissenschaft und Forschung und gestalten auf diese Weise die Arbeitswelten der Zukunft mit.