Do, 4.10.2018

Abschlusstagung im Forschungsprojekt empCARE: Ein empathiebasiertes Entlastungskonzept in der Pflege

"empCARE - ein empathiebasierten Entlastungskonzepts in der Care-Arbeit" adressiert berufliche Belastungen im Pflegeberuf indem es die empathische Interaktionsarbeit sowie die Selbstpflege von Pflegenden in den Blick nimmt. Die Abschlusstagung in diesem BMBF geförderten Forschungsprojekt zeigt Lösungen auf, die Pflegende stärken.

Auf einen Blick

Wo:

Sigmund-Freund-Str. 25
53127 Bonn

Wann:

Do, 4.10.2018 | 9 Uhr - 18 Uhr
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Kontakt:

Universitätsklinikum Bonn: Pflegedirektion

Herr Andreas Kocks

0228-28719833

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Ja

Kategorie:

  • Workshop
  • Vortrag
  • Diskussion / Dialog

Für wen:

  • Lehrer / Schüler
  • Erwachsene
  • Studierende / Nachwuchswissenschaftler

Sonstiges:

weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf www.empCARE.de

Vorschaubild zur Veranstaltung

Im Rahmen des Forschungsprogramms "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird das Verbundprojekt „Pflege für Pflegende: Entwicklung und Verankerung eines empathiebasierten Entlastungskonzepts in der Care-Arbeit“ (empCARE) über eine Laufzeit von 42 Monaten gefördert. Begleitet wird das Projekt durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA). Neben der Universität-Duisburg Essen als Projektkoordinator (Leitung: Prof. Dr. Marcus Roth, Dr. Tobias Altmann) sind als Projektpartner die Pflegedirektion und das Bildungszentrum des Uniklinikums Köln (Leitung: Vera Lux), die Pflegedirektion des Universitätsklinikums Bonn (Leitung: Andreas Kocks) und Aaron Kranken- und Intensivpflege GmbH & Co. KG (Leitung: Daniela Rohling) am Verbundprojekt beteiligt.

Langfristig adressiert das Projekt die Problematik des Fachkräftemangels und die hohe Fluktuation im Pflegeberuf. Grund hierfür sind die enormen psychischen Belastungen im Pflegealltag, bedingt durch die Forderung an die Pflegekraft nach effektiver Versorgung bei gleichzeitiger Ansprechbarkeit für emotionale Belange. Empathie ist somit einerseits wichtigstes Instrument für den Umgang mit Patientinnen und Patienten, andererseits kann Empathie auch eine Quelle für Belastungen sein. Diesen Ansatzpunkt nutzend besteht das Gesamtziel des Verbundvorhabens in der Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Entlastungskonzepts für Pflegekräfte, in dem emotionale Belastungsfolgen durch frühzeitige Prävention vermieden werden. Das Konzept kombiniert kurzfristige Trainings- mit langfristigen Coachingmaßnahmen zur Kompetenzentwicklung, um den Praxistransfer zu sichern. Zudem werden Umsetzungshinweise erstellt, mit denen Institutionen diese Maßnahmen dauerhaft im Sinne förderlicher Arbeitsbedingungen verankern können. Deutschlands Pflegekultur soll hierdurch nachhaltig verändert werden.

Ein von der Universität Duisburg-Essen konzipiertes Programm für die Nutzung in sozialen und pflegenden Berufen wurde im Projekt von den Partnern weiter entwickelt, in den beteiligten 2 Kliniken sowie dem ambulanten Intensivpflegedienst mittels Schulungen und begleitendem Coaching umgesetzt.
Die Abschlusstagung wird in das Thema der Empathie und der empathischen Interaktionsarbeit im Gesundheitswesen einführen (Prof. Dr. Giovanni Maio, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Universitätsklinikum Freiburg) , zentrale Erkenntnisse zu beruflichen Belastungen beleuchten ( Prof. Karl Heinz Sonntag, Universitätsklinik Heidelberg) sowie wichtige Evaluationsergebnisse und Umsetzungserfahrungen aus dem Projekt empCARE vorstellen.

Weitere Informationen zum Projekt wie auch zur Abschlusstagung finden sie auf: www.empcare.de

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