Fr, 20.4.2018

Devcamp - die Informatiktage

Das DevCamp der Gesellschaft für Informatik das in München gemeinsam mit der Hochschule München durchgeführt wird hat zum Ziel Studenten und Studentinnen mit diesen spannenden Entwicklungen bekannt zu machen und ihnen erste praktische Einblicke zu verschaffen. Neben einer grundsätzlichen Einführung gibt es Workshops und BarCamps zum Sammeln praktischer Erfahrungen.

Auf einen Blick

Wo:

Lothstr. 34
80335 München

Wann:

Fr, 20.4.2018 | 9 Uhr - 19 Uhr
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Kontakt:

Gesellschaft für Informatik

Herr Ludger Porada

0228302146

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Keine Angaben

Kategorie:

  • Workshop

Für wen:

  • Studierende / Nachwuchswissenschaftler
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Deep-Dive Workshops
Quantencomputing, Dr. Sabine Tornow, Hochschule München Quantencomputer versprechen, in manchen Bereichen leistungsfähiger als konventionelle Superrechner zu sein. So werden sie vermutlich die Entdeckung neuer Materialien und Berechnungen im Machine Learning stark beschleunigen. Falls große Quantencomputer gebaut werden können, werden die heute verwendeten Kryptographiesysteme unbrauchbar. Quantensichere Kommunikationssysteme sollten deshalb in den nächsten Jahren entwickelt und eingesetzt werden. Im Workshop werden die elementaren Konzepte der Quanteninformatik, wie z. B. Qubits, Verschränkung und Teleportation eingeführt. Es werden Quantenalgorithmen und mögliche Einsatzbereiche vorgestellt. Die Teilnehmer können einfache Algorithmen auf einem Quantencomputer implementieren oder simulieren.
Artificial Intelligence with Open Source Software, Prof. Dr. Rainer Schmidt, Hochschule München Konzepte und Technologien der künstlichen Intelligenz werden in immer mehr Bereichen verwendet um kognitive Tätigkeiten und Entscheidungen zu automatisieren. Dazu kommen sowohl klassische Ansätze des Machine Learning als auch neue Ansätze aus dem Deep Learning Bereich zum Einsatz. Der Workshop gibt einen Überblick der wichtigsten Konzepte und Technologien und zeigt deren Stärken und Schwächen auf. Im praktischen Teil wird mit Python-basierten Technologien wie Tensorflow, etc. die praktische Umsetzung gezeigt. Data-driven Digital transformation of processes in Tourism applications, Barbara Keller / Michael Möhring, Hochschule München Basierend auf verschiedenen Fallstudien werden praktische Lösungsansätze für die digitale Transformation von Prozessen in Anwendungen im Bereich Tourismus vorgestellt. Diese neuen Ansätze sind nicht nur digital sondern hochgradig datengetrieben. Moderne Verfahren aus dem Bereich Big Data / Predicitve Analytics machen dies möglich. Zum einen soll dadurch das Erlebnis des Kunden gesteigert und sichergestellt werden. Zum anderen sollen Prozesse des Tourismusunternehmens hinsichtlich Kosten, Qualität und Zeit nachhaltig verbessert werden.
Lego Scrum, Christoph Adelberger, Andrena Objects Scrum erleben – der agile Entwicklungsprozess in der Praxis Scrum ausprobieren und in einem Beispielprojekt erleben – das ist auch ohne Programmier- oder Fachkenntnisse möglich. In diesem Workshop organisieren die Teilhehmer/innen selbst die einzelnen Aufgaben in einem Sprint und werden dabei von erfahrenen Coaches betreut. Er baut auf der Tatsache auf, dass Scrum ein Rahmenwerk zur agilen Projektorganisation ist und nicht zwingend eine Anleitung zur Erstellung eines bestimmten Produkts wie Code. Daher vermittelt der Workshop die Arbeitsweise von Scrum und den Entwicklungsprozess von der Vision bis zum ersten Release. Das Ganze in sehr anschaulicher, verständlicher Weise, ohne spezielle Fachkenntnisse zu fordern. Das Ziel des Workshops besteht darin, Scrum im Wortsinn zu begreifen: In dem die Teilnehmenden selbst in Sprints inkrementell und iterativ Teilstücke ihres Produktes – einer Stadt aus Lego-Bausteinen – entwickeln, machen sie sich mit Scrum in einer Weise vertraut, die über eine theoretische Schulung weit hinausgeht. Dabei lernen sie die Kernelemente von Scrum wie Rollen, Artefakte und Meetings nicht einfach nur kennen, sie nehmen die Rollen selbst ein und wenden die zugehörigen Methoden direkt an. Anders gesagt: Am Beispiel der Stadt aus Lego-Bausteinen erleben die Teilnehmenden, wie sich ein Team selbst organisiert und iterativ und inkrementell ein Produkt erschafft. Sie erfahren den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung genau wie die entstehende Dynamik und Motivation. Die zahlreichen Parallelen zu realen Scrum-Projekten schaffen ein so anschauliches wie spannendes Lernerlebnis.

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