Di, 27.3.2018

Fachworkshop Digitale Transformation

Assistierende Robotik in der Altenpflege in den Arbeitswelten der Zukunft (AriA)

Auf einen Blick

Wo:

Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel

Wann:

Di, 27.3.2018
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Kontakt:

Fachhochschule Kiel

Herr Hannes Eilers

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Keine Angaben

Für wen:

  • Alle

Das Projekt ARiA kommuniziert mit partizipativen und in der Praxis verankerten Ansätzen neue Arbeitswelten in der Pflege, um innovative Lösungsmodelle für die Herausforderungen des demografischen Wandels auf dem Gebiet der Robotik in der Pflege in der breiten Öffentlichkeit zu etablieren und gleichzeitig praxisrelevante Ansätze für zukünftige Produkte und Dienstleistungen in dem Bereich zu generieren. In der Vergangenheit wurden solcherart technische Lösungen häufig ohne geeignete Einbindung von Endnutzern und Öffentlichkeit in einer primär ingenieursmäßigen Logik entwickelt und kommuniziert. Diese Vorgehensweise stößt aber auf wenig Akzeptanz bei den relevanten Zielgruppen und in der Gesellschaft. Roboter-basierte Produkte und Dienstleistungen und die zugehörigen Arbeitswelten in der Altenpflege verändern sich aktuell und in der Zukunft rapide. Potentiale und Barrieren für zukünftige Innovationen in dem Bereich sollen im Rahmen des Projektes ARiA dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit mit einem Open Science Ansatz zugänglich und erlebbar gemacht werden.
Mit der Entwicklung und dem praktischen Einsatz von innovativen Pflegetechnologien, insbesondere Robotik, sind außerdem zahlreiche Fragen verbunden, die einer moralisch praktischen Bewertung bedürfen, wie beispielsweise:

• Was geschieht, wenn Tätigkeiten, die Zuwendung, Feingefühl und Respekt verlangen an eine Maschine übertragen werden?

• Wie kann in neuen Mensch-Maschine-Konstellationen Verantwortung für die sachgemäße Ausführung von Aufgaben und für etwaige auftretende Fehler definiert werden?

• Welche Formen der Regulierung des Persönlichkeitsschutzes können angesichts neuer Formen der Überwachung und der Generierung von Patientendaten entwickelt werden?

• Wie transparent sind die Technologien und wie leicht können sie konfiguriert und an sich ändernde Umstände angepasst werden?

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