Mi, 9.5.2018

Was können und sollen Roboter in der Altenpflege?

Workshop zum Einsatz von Robotern in der Altenpflege im Rahmen des Themenraumes "Arbeit".
Die Entwickler der Universität Siegen stellen Möglichkeiten und Szenarien zum Einsatz von Robotern in der Altenpflege vor. Zielsetzung des Workshops ist es, anhand von Fallbeispielen Anwendungen für Robotik in der Altenpflege zu diskutieren.

Auf einen Blick

Wo:

Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1
10961 Berlin

Wann:

Mi, 9.5.2018 | 16:30 Uhr - 19 Uhr
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Kontakt:

Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Herr Simon Schmiederer

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Ja

Kategorie:

  • Workshop
  • Diskussion / Dialog

Für wen:

  • Alle

Downloads:

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Sonstiges:

Der Workshop ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht vorgesehen; die Teilnehmeranzahl ist begrenzt

Vorschaubild zur Veranstaltung

Der demografische Wandel stellt das deutsche Versorgungssystem vor immer größere Herausforderungen. Landesweit wird über diese Problematik diskutiert und nach neuen Möglichkeiten gesucht. Digitale Innovationen wie Roboter könnten ein Teil der Lösung sein. Damit diese jedoch erfolgreich eingeführt werden können und eine nachhaltige Akzeptanz erfahren, bedarf es durchdachter Konzepte und Lösungen. Das Potenzial von neuen Technologien muss systematisch mit dem Bedarf der Praxis sowie ethischen Fragestellungen verknüpft werden.
Das Projekt „Anwendungsnahe Robotik in der Altenpflege“ (ARiA) ist ein Verbundprojekt der Universität Siegen und der FH Kiel und gehört zum Wissenschaftsjahr 2018, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es kommuniziert mit partizipativen und in der Praxis verankerten Ansätzen neue Arbeitswelten in der Pflege. Es sollen dabei innovative Lösungsmodelle für die Herausforderungen des demografischen Wandels erarbeitet werden. Ziel dabei ist es, Robotik in der Pflege zu diskutieren und in der breiten Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Gleichzeitig werden dabei praxisrelevante Ansätze für zukünftige Produkte und Dienstleistungen in dem Bereich generiert. In der Vergangenheit wurden derart technische Lösungen häufig ohne geeignete Einbindung von Endnutzern und Öffentlichkeit in einer primär ingenieursmäßigen Logik entwickelt und kommuniziert. Diese Vorgehensweise stößt aber auf wenig Akzeptanz bei den relevanten Zielgruppen und in der Gesellschaft. Roboter-basierte Produkte und Dienstleistungen und die zugehörigen Arbeitswelten in der Altenpflege verändern sich aktuell und in der Zukunft rapide.
Zielsetzung des Workshops ist es, Anwendungen für Robotik in der Altenpflege zu entwickeln. Das Projekt verfolgt bei der Entwicklung von neuen Anwendungen einen partizipativen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Personen die in der Pflege involviert sind bei der Entwicklung eine zentrale Rolle einnehmen sollen. Die Universität Siegen und die FH Kiel sind davon überzeugt davon, dass es ohne diese Einbindung keine nachhaltige Akzeptanz von digitalen Innovationen geben kann. Nur die Anwender selbst kennen die spezifischen Anforderungen und wissen, welche Faktoren wichtig und welche zu vernachlässigen sind. Aus diesem Grund werden bei dem Workshop gemeinsam Anwendungsfälle für Robotik gesucht und diese exemplarisch mithilfe von Situationsdarstellungen auf Postern gelöst.

Die Veranstaltung findet im Zusammenhang des Themenraumes "Arbeit" der Zentral- und Landesbibliothek Berlin statt.

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