So, 30.9.2018

Dortmund zwischen Zeche und Zukunft – Wie verändert sich unsere Arbeit?

Am 30. September lädt das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“ zu einem generationenübergreifenden Dialog über die Visionen der Arbeitswelten der Zukunft im Gestern und Heute in die DASA Arbeitswelt Ausstellung. Im Fokus steht der Strukturwandel in Dortmund von der Montanindustrie hin zum Technologiestandort.

Auf einen Blick

Wo:

DASA Arbeitswelt Ausstellung Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Wann:

So, 30.9.2018 | 14 Uhr - 17 Uhr
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Kontakt:

science2public - Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V.

Herr Richard Neuber

0345 4780523

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Ja

Kategorie:

  • Diskussion / Dialog
  • Ausstellung

Für wen:

  • Alle

Sonstiges:

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die dritte Dialogveranstaltung des Projekts führt uns am 30. September 2018 an einen der historischen Kernstandorte der Montan- und Schwerindustrie: Dortmund. Das Projekt lädt insbesondere Senior*innen, Berufseinsteiger*innen und Expert*innen in die DASA Arbeitswelten Ausstellung zu einem generationenübergreifenden Dialog ein. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen: Wie stellen Sie sich die Zukunft der Erwerbsarbeit vor? Wie haben sich Dortmund und der Ruhrpott durch den Strukturwandel in den letzten Jahrzehnten verändert? Was waren die wirtschaftlichen und sozialen Folgen? Was konnte umgesetzt werden, was nicht? Welche Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor allem in Hinblick auf die Zukunft der Arbeit an?

Auf der Veranstaltung diskutieren Heinz-Ludwig Bücking vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., Prof. Dr. Stefan Goch vom Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen, Marco Hellmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Fachgebiet Techniksoziologie der TU Dortmund sowie Gabi Schilling von der IG Metall Bezirksleitung NRW und Projektleitung „Arbeit 2020“ und laden die Gäste zum Mitdiskutieren ein. Neben der Podiumsdiskussion werden auf der Veranstaltung erste Aufnahmen aus den Interviews des Projekts „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“ mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Dortmund zu sehen sein.

Außerdem wird sich „Haptical – Internet der Dinge zum Anfassen“ vorstellen, eines der Gewinner-Projekte des Hochschulwettbewerbs „Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft“, das von Mitarbeitern und Studierenden der TU Dortmund konzipiert wurde.

Über das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“:
Das Projekt folgt der Methode der „Oral History“, mit der Erkenntnisse aus Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gewonnen werden. Die Projektpartner – KIT, MLU und science2public e.V. – zeichnen dazu mehr als 70 Lang- und Kurzinterviews auf und nutzen diese für die Produktion eines Dokumentarfilms. Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sollen helfen, zentrale Fragen der Arbeits- und Zukunftsforschung zu beantworten: Welche Visionen von Arbeit gab es früher? Wie ging man in der Vergangenheit mit technologischen und organisatorischen Umbrüchen um? Was lässt sich daraus für unseren heutigen Blick auf die Arbeitswelt ableiten? Und welche Visionen von Arbeit haben Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen heute?

Das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“ ist eine Kooperation der Abteilung Wissenschaftskommunikation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle und des Vereins science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage: www.arbeitszukunft.de

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