Mo, 26.11.2018

Resilienz-Tagung im Rahmen des BMBF-Projektes STÄRKE

Zum Thema "Mit dem Wandel wachsen! - wie funktionieren resiliente Organisationen?" wird es im Rahmen der Resilienz-Tagung im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus interessante Vorträge von Vertretern aus Unternehmen und einem Arbeitgeberverband, sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der vier Pilotunternehmen aus dem Projekt STÄRKE geben.

Auf einen Blick

Wo:

Dieburger Straße 241
64287 Darmstadt

Wann:

Mo, 26.11.2018 | 10 Uhr - 15 Uhr
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Kontakt:

Institut für Arbeitswissenschaft - Technische Universität Darmstadt

Frau Heike Märki

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Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Keine Angaben

Kategorie:

  • Vortrag
  • Diskussion / Dialog

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Sonstiges:

Bitte melden Sie sich zur Tagung bis spätestens 15. November 2018 ausschließlich online unter www.resilienz-tagung@arbeitswissenschaft.de an.

Um sich den Anforderungen des immer schneller wandelnden Marktes stellen zu können, bedarf es eines hohen Maßes an selbstgesteuertem Handeln, kommunikativen Kompetenzen und Fähigkeiten zur Selbstorganisation. Für »die Arbeit von morgen« wächst so die Bedeutung individueller und organisationaler Resilienz. Darunter wird die Fähigkeit, sich einer neuen Situation schnell anzupassen und angemessen zu reagieren, verstanden.
Hier setzte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen der Bekanntmachung »Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen«, geförderte Projekt „STÄRKE – starke Beschäftigte und starke Betriebe durch Resilienz“ an.

Ziel des dreijährigen Kooperationsprojektes, unter der Konsortialführung des Institutes für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt, war es, gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern (Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW), Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (ifaa)) und vier Unternehmenspartnern ein Gesamtkonzept der individuellen und organisationalen Resilienz zu entwickeln und zu erproben. Unter Verbindung arbeitswissenschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Ansätze wurde hierfür in den Unternehmen zu Beginn sowohl die individuelle als auch die organisationale Resilienz erfasst und daraus jeweils Maßnahmen abgeleitet. Beispiele hierfür sind Workshops zur Entwicklung der Unternehmensstrategie, zur Stärkung der Führungskultur und Führungskompetenz oder zur Schulung der Konfliktfähigkeit der Beschäftigten. Gegen Ende des Projektes erfolgte eine Abschlussevaluation der individuellen und organisationalen Resilienz. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Resilienz als ganzheitliches Konzept auf allen Ebenen des Betriebes betrachtet und gefördert werden muss. Als Hilfestellung für interessierte Unternehmen wurde mit dem sogenannten Resilienzkompass darüber hinaus ein praxisorientierter Leitfaden entwickelt. Mit diesem Instrument können Unternehmen ihre Anpassungsfähigkeit an die aktuellen sowie künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen selbstständig analysieren und geeignete Entwicklungsmaßnahmen ableiten und durchführen.

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