Do, 27.6.2019

Brauchen wir einen europäischen „Digital Champion“?

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist neben dem Klimawandel der zweite Megatrend unserer Zeit. Brauchen wir im Wettrennen mit USA und China einen Vorreiter der Digitalisierung in Europa, einen „europäischen Digitalchampion“, und wenn ja, wie könnte er überhaupt geschaffen werden?

Auf einen Blick

Wo:

An der Urania 17
10787 Berlin

Wann:

Do, 27.6.2019 | 19:30 Uhr - 22 Uhr
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Kontakt:

Urania Berlin e. V.
Frau Dr. Johanna Klyne

0302189091 E-Mail Zur Website

Zusatzinformationen:

Behindertengerecht:

Keine Angaben

Kategorie:

  • Vortrag
  • Diskussion / Dialog

Für wen:

  • Lehrer / Schüler
  • Erwachsene
  • Studierende / Nachwuchswissenschaftler

Sonstiges:

Eintrittspreise Vorträge
Normalpreis 9,50 €, ermäßigt 8,00 €, Mitglieder 5,50 €, Schüler, Studenten 4,50 €
zzgl. Gebühren bei Online-Kauf.

In Sonderfällen abweichende Eintrittspreise.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist neben dem Klimawandel der zweite Megatrend, der das Leben der allermeisten Menschen nachhaltig verändern wird. Deshalb ist Digitalisierung auch der Bereich, der für lange Zeit die Konkurrenz zwischen den führenden Wirtschaftsmächten Europa, USA und China bestimmen wird. Hierzulande wird das Thema erst breiter diskutiert, seitdem sich einer der Weltmarktführer, der chinesische Konzern Huawei, auch um den Aufbau des deutschen 5G-Netzes bewirbt. Neben den Fragen von Datenschutz und Rechtssicherheit geht es außerdem in den Auseinandersetzung um die ethische Führung bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz sowie um die Wahrung der Sicherheit im Cyberraum Europa. Wie sollen sich Deutschland und die EU, die in diesem globalen Konkurrenzkampf ins Hintertreffen geraten können, positionieren? Brauchen wir einen „europäischen Digitalchampion“, und wenn ja, wie könnte er überhaupt geschaffen werden?

Pro: Dr. Anna Christmann, MdB, Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen für Innovations- und Technologiepolitik, Mitglied in der Enquête-Kommission für Künstliche Intelligenz

Contra: Lars Zimmermann, Vordenker zu digitalen Themen und Geschäftsführer von public.io in Deutschland

Moderation: Alexander Thamm, Moderator der ARD Alpha Reihe „Megatrends im Dialog“ sowie zahlreicher nationaler und internationaler Diskurse zu den Themen Zivilgesellschaft, technischer Wandel und Außenpolitik

Debattenreihe „Die Welt und Wir – Außenpolitik nahe bei den Menschen“ im Rahmen der Reihe „Die Transformation unserer Welt – Frieden und nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert“
Außenpolitik ist zu wichtig, um in Hinterzimmern stattzufinden. Gerade weil sie die Bürger*innen zunehmend direkt berührt – ob bei europäischen Regelungen oder globalen Herausforderungen wie Klima und Migration – verdient sie eine offene, demokratische Debatte. In dem Maße, wie lang geltende außenpolitische Konstanten in Frage gestellt werden, sollten mögliche Neuausrichtungen auf einer breiten inhaltlichen Auseinandersetzung beruhen. Die Reihe „Die Welt und Wir“ will interessierte Bürger*innen für eine aufgeklärte Debatte über deutsche Politik in Außen- und Sicherheitsfragen, zur europäischen Einigung sowie zu globaler Entwicklung gewinnen. Konkret bietet sie die Gelegenheit, internationale Angelegenheiten methodisch interaktiv zu diskutieren und deren Bedeutung für Deutschland zu ergründen. Das Format der Pro- und Contra-Debatte erlaubt es, in einem strukturierten Prozess entgegengesetzte Argumente auszutauschen, bevor sich das Publikum am Ende für die überzeugendere Seite entscheiden kann. Die Debattenreihe wird mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 fortgesetzt.

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

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