Food Startup Campus zeigt Zukunftsideen - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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27.10.2020

Food Startup Campus zeigt Zukunftsideen

Kurz & Knapp
  • An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf fand der erste digitale Food Startup Campus statt. Gründungswillige und junge Unternehmen trafen auf Fachleute aus der Lebensmittelbranche.
  • Die Teilnehmenden präsentierten eine Reihe von Lebensmittelinnovationen, für die sie mit Sachpreisen und Coachings belohnt wurden. Einzelne Produkte könnte es bald im Supermarktregal geben.
  • Darüber hinaus diente die Veranstaltung der Beratung und Vernetzung der jungen Akteure. Wegen des Erfolgs ist für 2021 eine weitere Veranstaltungsrunde geplant, die Bewerbung ist bereits offen.

Netzwerken mit Lebensmittelrettern und Insektensnacks

Sie retten mängelbehaftete Melonen vor der Vernichtung, erzeugen Cracker aus Reststoffen der Lebensmittelherstellung oder Knabbereien aus Buffalowürmern: Beim Food Startup Campus präsentierten junge Unternehmen ihre Lebensmittelinnovationen und wurden dafür mit Beratungen und Sachpreisen belohnt.

Nur virtuell gab es Ende September den Food Startup Campus an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, doch aus so durften sich eine Reihe junger Unternehmen und Gründungswillige über Sachpreise, Coachings und neue Kontakte in die Branche freuen. „Wir wollten Food-Startups eine Info- und Netzwerkplattform bieten.

Und zwar sowohl jenen, die an der Hochschule gerade mit dem Gedanken spielen, ein Food-Startup zu gründen, als auch Gründerinnen und Gründern von außerhalb, die bereits die ersten Phasen der Gründung hinter sich haben", erläutert Michael Krappmann vom hochschuleigenen Food Startup Inkubator Weihenstephan. Wer zudem ein „Tasty Ticket“ erworben hatte, konnte obendrein die Lebensmittelinnovationen persönlich verköstigen.

Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Gleich zwei Jungunternehmen wollen die Verschwendung von Lebensmitteln verringern. Das österreichische Startup „Unverschwendet“ präsentierte einen Wassermelonensirup mit Pfeffernote, der aus Melonen hergestellt wird, die sonst aufgrund von Mängeln vernichtet worden wären. Dafür gab es unter anderem den von StartinFOOD gestifteten und mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis, ein Finanzierungs- und Wachstumscoaching durch Square One Foods, ein Online-Advertorial beim journalistischen Agrarportal f3 - farm. food.

„ZBS Food“ überzeugte mit „Retter Crackern“ aus Reststoffen der Lebensmittelherstellung wie Kürbiskernmehl und Apfelfasern. Belohnt wurden das Team mit einer Testlistung bei REWE Süd – bald könnten die veganen Biosnacks also im Regal zu finden sein.

Nachhaltige Snacks, gesunde Backmischungen

Auch die Startups „Insnack“ und „Ingwer Narrisch“ werden ihre Produkte auf der REWE Frühjahrsmesse vorstellen: Knabbereien aus dem Mehl des Buffalowurms sowie ein Mischgetränk aus Bier und Ingwer. Am Förderprogramm „food collegen“ des bayrischen Clusters Ernährung dürfen „Hasenbrot“ teilnehmen, die industriezuckerfreie Backmischungen für Kinder anbieten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einige Panels mit Experten und regen Austausch. Das ist auch für die zweite Runde im kommenden Jahr wieder geplant. Infos zu Bewerbung, Tickets und Programm gibt es unter https://fsiws.com.

 

In Kooperation mit bioökonomie.de