20 Jahre Wissenschaftsjahr: Es wird gefeiert! - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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15.09.2020

20 Jahre Wissenschaftsjahr: Es wird gefeiert!

Kurz & Knapp
  • Im Jahr 2000 fand das „Jahr der Physik“ statt – das allererste Wissenschaftsjahr. Die Idee: Den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken und dabei jedes Jahr eine neue wissenschaftliche Disziplin in den Blick nehmen.
  • 20 Jahre später ist das Wissenschaftsjahr zu einer Institution geworden: Das Informations- und Förderprogramm ist in der deutschen Bildungs- und Forschungslandschaft fest verankert.
  • Über die Jahre hinweg haben die Wissenschaftsjahre viele Millionen Menschen erreicht – durch Veranstaltungen, Informationsangebote, Aktionen und Wettbewerbe.

Wissenschaftsjahr – fester Pfeiler der Forschungslandschaft

Im September 2000 rief die damalige Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn das „Jahr der Physik aus“ – und damit das erste Wissenschaftsjahr. Was mit einer kleinen Idee begann, wurde zu einem festen Pfeiler der deutschen Forschungspolitik: Das Wissenschaftsjahr feiert dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen.

Mit dem „Jahr der Physik“ sollte vor 20 Jahren vor allem bei Jugendlichen das Interesse für Physik geweckt werden – Hintergrund waren die rückläufigen Studierendenzahlen. Der Plan ging auf: Mehr als 200.000 Menschen besuchten Veranstaltungen zu Themen der Physik in ganz Deutschland. Schon wenige Jahre später verzeichneten die Wissenschaftsjahre Besucherzahlen in Millionenhöhe.

„Seit dem Jahr 2000 haben Tausende von Veranstaltungen Forscherinnen und Forscher mit den Menschen in diesem Land ins Gespräch gebracht“, erklärt Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, anlässlich des Jubiläums. „Dabei sind die Wissenschaftsjahre zu einer immer wichtigeren Bühne für unterschiedliche Partner geworden – und zugleich Experimentierfeld für innovative Formate der Wissenschaftskommunikation.“

Für Forschung begeistern

„Die Wissenschaftsjahre haben Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erfolgreich miteinander vernetzt und insbesondere junge Leute für Forschungsthemen begeistert“, so Karliczek.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres wird Jahr für Jahr eine neue Disziplin oder ein neuer Fächerverbund in den Fokus genommen – in den vergangenen 20 Jahren ging es unter anderem um Geisteswissenschaften, Mathematik, Lebenswissenschaften, Chemie, Informatik, Geowissenschaften und Technik. Einige Wissenschaftsjahre nahmen nicht ein bestimmtes Fach in den Blick, sondern widmeten sich ganzen Themenclustern („Demografische Chance“, „Zukunft der Energie“, „Digitale Gesellschaft“). Hinzu kamen ein „Einsteinjahr“ und ein Wissenschaftsjahr unter dem Motto „Expedition Deutschland“.

Der Wert wissenschaftlicher Expertise

Das 20-jährige Bestehen des Wissenschaftsjahres fällt in die Corona-Pandemie – und gerade die Krise, so Karliczek, verdeutliche die hohe gesellschaftliche Wertschätzung von wissenschaftlicher Expertise. „Bürgerinnen und Bürger nehmen viel direkter wahr, wie komplex der wissenschaftliche Erkenntnisprozess ist und welch wichtige Grundlage er für politische Entscheidungen darstellt.“ Für die Ministerin steht fest: „Wir müssen Forschungsprozesse und -methoden noch besser erklären. Dafür gibt es die Wissenschaftsjahre.“

Karliczek dankt den vielen Partnerinnen und Partnern, der Wissenschaftsjahre. Diese hätten das Format zu einer starken Plattform gemacht – einer Plattform für den Dialog zwischen der Forschung und den Bürgerinnen und Bürgern.

Weitere Informationen

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