„Kleine Organismen – große Wirkung?“ Video von Wissenschaft kontrovers Online - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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14.05.2020

„Kleine Organismen – große Wirkung?“ Video von „Wissenschaft kontrovers“

Kurz & Knapp
  • „Wissenschaft kontrovers“ veröffentlicht im Rahmen seiner Dialogreihe ein Interview mit Prof. Dr. Christine Lang zu Chancen und Herausforderungen der Bioökonomie.
  • Michael Wingens, Projektmanager von „Wissenschaft kontrovers“, spricht darin mit der Mikrobiologin und ehemaligen Vorsitzenden des Bioökonomierats der Bundesregierung darüber, welche Bedeutung die Bioökonomie im Kampf gegen den Klimawandel hat und wie wichtig Teilhabe und globale Gerechtigkeit in diesem Kontext sind.
  • Diskutieren Sie mit: Welchen Stellenwert schreiben Sie der Bioökonomie bei der Bewältigung der ökologischen Herausforderungen zu? Was denken Sie, wovon ihr Erfolg dabei abhängt?

Bioökonomie: Wundermittel gegen den Klimawandel?

Im Kampf gegen den Klimawandel setzen Forschende große Hoffnung in die Bioökonomie. Wie kann sie uns bei der Bewältigung der ökologischen Herausforderungen helfen? Und wie muss ein bioökonomisches Kreislaufsystem ausgestaltet sein, um größtmöglichen Einfluss zu nehmen?

Im neuen Video von „Wissenschaft kontrovers“, das im Wissenschaftsjahr zur Bioökonomie gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD) herausgegeben wird, diskutieren Michael Wingens und Prof. Lang genau diese Fragen.

Die Bioökonomie, davon ist Prof. Lang überzeugt, ist ein wichtiger Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel. Notwendig seien einerseits Anstrengungen der Unternehmen, von einer erdölbasierten auf eine biobasierte Wirtschaftsform umzusteigen. Weiterhin betont Prof. Lang die Rolle von Privatpersonen: Wesentlich sei, individuelle Verhaltensmuster in den Bereichen Konsum und Mobilität kritisch zu betrachten.

„Wissenschaft kontrovers“: Kleine Organismen – große Wirkung?

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Teilhabe und globale Gerechtigkeit

Frau Prof. Dr. Lang betont, dass das Konzept der Bioökonomie der Gesellschaft jedoch nicht übergestülpt werden kann: „Es darf keine technologische Innovation sein, die irgendwo im Elfenbeinturm stattfindet. Wichtig ist, in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten und einen gemeinsamen Weg auszuhandeln“. Außerdem müsse der Blick vom Lokalen auf das Globale geweitet werden: Der Zugang zu Technologien und Innovationen der Bioökonomie sei oftmals den Industriestaaten vorbehalten, während die Länder des Globalen Südens lediglich Produzenten von Biomasse seien. Es gelte jetzt, derartige Ungleichgewichte zu erkennen und ihnen gezielt entgegenzusteuern. Wie das gelingen kann, beschreibt Prof. Lang im aktuellen Video.

Ihr Beitrag ist gefragt!

Was denken Sie, welchen Beitrag die Bioökonomie im Kampf gegen den Klimawandel leisten könnte? Wo sehen Sie Hindernisse? Und was könnte die Industrie, was könnten Sie selbst tun, um das Handeln stärker an bioökonomischen Prinzipien auszurichten?

Diskutieren Sie mit, stellen Sie Ihre Fragen oder sagen Sie Ihre persönliche Meinung – und zwar auf der Website von „Wissenschaft kontrovers“ oder den Social-Media-Kanälen von Wissenschaft im Dialog!

Das Projekt „Wissenschaft kontrovers“

„Wissenschaft kontrovers“ ist ein Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) umgesetzt wird. Im aktuellen Wissenschaftsjahr soll ein gesellschaftlicher Austausch über aktuelle und kontroverse Themen und Fragestellungen zur Bioökonomie stattfinden. Wenn auch aufgrund der aktuellen Gefährdung durch die Corona-Pandemie Live-Events zunächst nicht möglich sind, soll der Diskurs nicht verloren gehen. Nutzen Sie die Möglichkeit und diskutieren Sie online.

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