Synthet(h)ic Natures - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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04.03.2020

Synthet(h)ic Natures

Was steckt hinter dem Ganzen?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Wissenschaftsjahr 2020/21 insgesamt 19 Vorhaben, die zum Ziel haben, die Bioökonomie-Forschung in zahlreichen interaktiven Veranstaltungsformaten in die Öffentlichkeit zu tragen und sich mit Bürgerinnen und Bürgern über eine nachhaltige, biobasierte Wirtschafts- und Lebensform auszutauschen.

Förderprojekt: Synthet(h)ic Natures

Dem Projekt Synthet(h)ic Natures von re:publica liegt die Idee zugrunde, dass der stete Austausch zwischen Digitalisierung, künstlerischen Ansätzen und der Bioökonomie-Forschung zu neuen Umweltschutzkonzepten führen und die aktive Zivilgesellschaft stärken kann.

Was bedeutet Bioökonomie für euch?

Aktuell wird heftig debattiert um die Zusammenhänge zwischen steuernden Eingriffen in die Natur, nachhaltigeren Wirtschaftskreisläufen und technologischem „Solutionismus“, also dem Glauben daran, dass jedes Probleme technologisch gelöst werden kann. Es ist aus unserer Sicht notwendig, die Diskussion um Prozesse, Regulierung und Technologien in der Bioökonomie zu demokratisieren – und offen zu verhandeln. Da Bioökonomie stark innovationsgetrieben ist, gehen wir mit unserem Programmkonzept dorthin, wo sich Life Sciences, Digitalisierung, Umwelt und künstlerische Zugänge treffen.

Welche Idee steckt hinter eurem Projekt?

Digitale Praxen wie Hacking, Open Source & Data Science sollen sich mit wissenschaftlichen Ansätzen zur Bioökonomie austauschen. Wir wollen mit dem Brückenschlag dazu beitragen, die Umwelt besser zu schützen und – gestützt durch Technologien und künstlerische Mittel – an einer Zukunft mitarbeiten, die inklusiv und wünschenswert für Alle ist. Dabei sollen neue Materialien, politische Ökonomien und "Ökosysteme" untersucht werden. Wir nähern uns Daten- und Stoffkreisläufen aus einer interdisziplinären Perspektive mit Hands-On-Angeboten, Objekten und Vorträgen zu und aus (Digital) Biologies, Editing Nature/Ethics & Synthetics, Bio-Tech, -Kybernetik, -Art, Circular Economy, Ressourcification & Commons, Collective Intelligence (Mensch, Maschine, Natur), Digitalisierung & Umwelt und vielem mehr.

Was wollt ihr mit eurem Projekt erreichen?

Wir möchten einen internationalen Austausch ermöglichen und eine Plattform bieten, um aus Erfahrungswissen und Forschungsinhalten unter anderem Empfehlungen an die Politik abzuleiten. Wir wollen eine aktive Zivilgesellschaft unterstützen und gesamtgesellschaftliche Gestaltung von Zukunftsthemen stärken. Darüber hinaus sind wir bestrebt, bereits vorhandenes Handeln, Diskurse und Prototypen sichtbar zu machen und zur Verstetigung des Austauschs mit der Wissenschaftswelt beizutragen. Die Gesellschaftskonferenz re:publica beschäftigt sich in ihrem Gesamtprogramm mit den gleichen Fragen wie sie sich auch im Wissenschaftsjahr stellen.

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