Jury - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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  • Die Jury

    Beim bundesweiten Wettbewerb „Mein(e) Plastik ist bio!“ können Teilnehmende Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen oder biologischen Abfallprodukten selbst herstellen und daraus kreative Kunst- oder praktische Alltagsgegenstände fertigen. In jeder Kategorie und Altersgruppe gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

    Über die Plätze eins bis drei entscheidet eine fachkundige Jury. Diese besteht zum einen aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Weiterhin werden die eingereichten Beiträge von einem Künstler sowie einem Produktdesigner bewertet.

    Die Bewertung der eingereichten Beiträge erfolgt nach den Kriterien der Nützlichkeit, dem Schwierigkeitsgrad der Herstellung sowie mit Blick auf die verwendeten Rohstoffe und ihre Nachhaltigkeit. Bei der Gestaltung der Kunst- oder Alltagsgegenstände sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

    Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths ist Leiterin des Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover IfBB und dort Professorin für Produkte und die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe an Fakultät II, Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik. Frau Prof. Dr. Siebert-Raths unterstützt den Wettbewerb, weil „biobasierte Kunststoffe präsenter werden müssen. Die Gesellschaft ist bereit für den Wandel, muss aber auch darüber informiert sein.“

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Marc Kreutzbruck ist Leiter des Instituts für Kunststofftechnik an der Universität Stuttgart. Er ist ausgewiesener Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt auf zerstörungsfreien Prüfverfahren. Für ihn ist es wichtig, dass „Produkte aus Kunststoffen und ihr geringer CO2-Footprint helfen, die Klimaziele zu erreichen. Nicht der Werkstoff an sich ist schädlich, sondern wie wir Menschen damit umgehen.“

    Özge Efendi ist Co-Gründerin von „CoLab-Germany – das Community Labor“ in Kassel und Doktorandin am Institut für Zytobiologie der Philipps-Universität Marburg. Darüber hinaus setzt sie sich für die Wissenschaftskommunikation ein. Für sie „ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sich mit dem Thema Bioplastik auseinandersetzen und so eine gute Grundlage zum Mitreden haben. Außerdem bleibt selbst Forschen länger im Gedächtnis.“

    Der Produktdesigner

    Hannes Füting ist Produktdesigner und Spezialist für u. a. Produktinnovationen bei dem Start-Up Superseven. Dort entwickelt er gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen kompostierbare Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen – ohne Erdöl und künstliche Materialien. Herr Füting ist sich sicher: „Kunststoffe und biobasierte Alternativen sind ein komplexes Thema, verbunden mit einer großen Unsicherheit bei Herstellern und Verbrauchern. Ich freue mich über die Diskussion und den Wettbewerb mit vielen visionären Ideen und Perspektiven für eine nachhaltig gesündere Zukunft.“

    Der Materialdesigner

    Tim van der Loo ist Co-Gründer von hands.on.matter, Material- und Produktdesigner und Künstler. Nachhaltigkeit ist ihm bei seinen Tätigkeiten ein Hauptanliegen – aus diesem Grund nutzt er recycelte Materialien und verleiht ihnen eine neue, zeitgemäße Ästhetik.