Bioökonomie-Camp - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für Bioökonomie-Camp 2021 gesucht!

Beim Bioökonomie-Camp 2021, der Forschungs-Convention im Wissenschaftsjahr, bringen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Universität Hohenheim vom 30. September bis zum 1. Oktober junge Talente aus Hochschulen, Stiftungen und Forschungseinrichtungen zusammen. Teilnehmen können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Forschung auf die Transformation hin zu einer nachhaltigen Bioökonomie ausgerichtet ist. Ziel der Veranstaltung ist es, in innovativer Reallaboratmosphäre die disziplinübergreifende Vernetzung zu fördern.

Gemeinsam mit Vordenkerinnen und Vordenkern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren die jungen Forschenden über Zukunftsthemen und bringen visionäre Forschungsideen für eine nachhaltige Bioökonomie auf den Weg.

Datum: 30.9.-1.10.2021
Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin

Ab sofort können sich alle interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Doktorandinnen und Doktoranden bzw. Postdocs bis max. drei Jahre nach ihrer Doktorarbeit) über diesen Link für einen der Camp-Plätze bis zum 2. Juli 2021 bewerben.
Die Camp-Teilnahme ist kostenlos und es besteht die Möglichkeit, sowohl einen Fahrt- als auch einen Übernachtungskostenzuschuss zu beantragen.



  • Programm

    Die Teilnehmenden erwarten zwei spannende halbe Tage, voll gefüllt mit Panels, Workshops, Bar Camps & vielem mehr.

    Hier finden Sie den vorläufigen Programmablauf des Bioökonomie-Camps 2021. Weitere Infos und Details zu Sprecherinnen und Sprechern bzw. Expertinnen und Experten folgen demnächst.

  • Moderator

    Ingolf Baur ist Wissenschaftsmoderator und Filmautor einer Vielzahl von Fernsehdokumentationen zu unterschiedlichsten Forschungsthemen. Seit 1999 moderiert er unter anderem das werktägliche Zukunftsmagazin „nano“ in 3sat. Ingolf Baur führte bereits durch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Tagungen und Veranstaltungen für Ministerien und Unternehmen. Er hat Physik, Astronomie und Biophysik an der Universität Hamburg, sowie klassischen Gesang an der Staatsoper und dem deutschen Schauspielhaus in Hamburg studiert.

     

    Dr. Viola Bronsema ist Geschäftsführerin der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland). Sie ist Molekularbiologin mit Berufserfahrung im pharmazeutisch-medizinischen Sektor – einem zunehmend wichtigen Bereich der Bioökonomie. Frau Dr. Bronsema ist u.a. Mitglied im Beirat des Wirtschaftspolitischen Clubs Deutschland e. V. (WPCD) und im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO). Sie ist Aufsichtsrätin bei der Curevac AG sowie Mitglied im Bioökonomierat der Bundesregierung.

     

    Dr. Nils Grashof ist Projektleiter des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes BioTOP, welches für „Transformationsorientierte Innovationspolitik in der Bioökonomie – Stand, Potenziale, Strategien“ steht. Gemeinsam mit Partnern aus Bremen, Marburg und Berlin untersucht er die Integration sowie die Treiber bioökonomischer Aktivitäten in Deutschland und identifiziert dabei mögliche innovationspolitische Ansätze. Herr Dr. Grashof ist außerdem Post-Doc am Lehrstuhl für Mikroökonomik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU).

     

    Dr. Jan-Henrik Kamlage ist Leiter der Bürgerbeteiligung Bioökonomierevier – einer Modellregion für eine nachhaltige Bioökonomie. Herr Dr. Kamlage ist ausgewiesener Experte für die Konzeption und Evaluation von Bürgerbeteiligungsverfahren – insbesondere im Bereich von Infrastrukturprojekten wie z. B. der Energiewende, die am Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie, CURE an der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt sind.

     

    Prof. Dr. Iris Lewandowski ist Co-Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung und hat den Vorsitz des Beirats für Nachhaltige Bioökonomie der baden-württembergischen Landesregierung inne. An der Universität Hohenheim leitet Sie das Fachgebiet für Nachwachsende Rohstoffe in der Bioökonomie sowie den Bioeconomy Master-Studiengang und ist Chief Bioeconomy Officer (CBO). Zuvor war sie u. a. als Senior Researcher und Global Biomass R&D Programme Manager bei Shell Global Solutions in Amsterdam tätig.

     

    Dr. Frans Hermans ist Nachwuchsgruppenleiter des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes TRAFOBIT „Die Rolle und Funktionen von Bioclustern beim Übergang zu einer Bioökonomie“ am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale). Seine Forschungsinteressen sind die Dynamik von Innovationsnetzwerken und Innovationssystemen, soziales Lernen und Zusammenarbeit sowie (Innovations-)Politik für regionale nachhaltige Entwicklung.

     

    Jun.-Prof. Dr. Franziska Schünemann ist Leiterin des Fachgebiets Bioökonomie an der Universität Hohenheim. Zuvor war sie u. a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft im Research Center Global Commons und Klimapolitik tätig. Im Mittelpunkt Ihrer Forschung steht eine ganzheitliche und anwendungsorientierte Betrachtung der Bioökonomie, die sowohl wirtschaftliche und soziale als auch ökologische Auswirkungen und Rückkopplungen der Transformation zu einer nachhaltigen, bio-basierten Wirtschaft berücksichtigt.

     

    Markus Weißkopf ist Geschäftsführer der Wissenschaft im Dialog (WiD) gGmbH in Berlin. Dort verantwortet er neben etlichen bestehenden Projekten, die Entwicklung neuer Formate und Methoden der Wissenschaftskommunikation sowie Stellungnahmen für die Politik. Von 2016 bis 2020 war Markus Weißkopf Präsident der European Science Events Association, heute European Science Engagement Association (EUSEA). Im Jahr 2013 gründete er gemeinsam mit Elisabeth Hoffmann den Think Tank zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation "Siggener Kreis". Zuvor arbeitete Weißkopf als Organisationsberater und war Geschäftsführer des Hauses der Wissenschaft Braunschweig.

     

    Prof. Dr. Markus Vogt ist Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Mitglied der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, Mitglied des Sachverständigenrates Bioökonomie der Bayerischen Staatsregierung und Vorstandsmitglied des Münchner Kompetenzzentrums Ethik (MKE). Er forscht zu sozialphilosophischen und theologischen Grundlagen der Ethik, Mensch-Umwelt-Beziehungen, Wirtschaftsethik/Gerechtigkeitstheorien und Politischer Ethik/Friedensethik. Derzeit leitet der ein Forschungsprojekt zu Vorsorge und Innovation in der Bioökonomie.

     

    Ilka Bickmann ist Vorstandsvorsitzende und Mitbegründerin von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e. V. in Halle an der Saale. Sie ist studierte Psychologin und Journalistin mit den Schwerpunkten: Wissenschaft, Arbeits- und Beschäftigungspolitik, Chancengleichheit & Diversity und Stadtentwicklung. Sie ist Expertin für partizipative Vermittlungsformate und -Strategien – „Wissen(schaft) für alle“. Ihr Ziel ist es Forschung, Medien und Gesellschaft für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung zusammenzubringen.

     

    Dr. Thomas Bruhn ist Physiker und arbeitet seit 2012 transdisziplinär am IASS. Dort leitet er die Forschungsgruppe AMA (A Mindset for the Anthropocene) zur Frage, welche Rolle mentale Modelle und Geisteshaltungen wie Achtsamkeit und Mitgefühl für die Transformation zur Nachhaltigkeit spielen. Er forscht zudem zu kollektivem Lernen und Ko-Kreativität im Kontext politischer Entscheidungsprozesse. Vor seiner Zeit am IASS forschte er im Bereich der Halbleiternanomaterialien in Berlin, Rom und Marseille. Thomas Bruhn ist u.a. Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und Mitglied in der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).

     

    Dr. Peter Wehrheim ist seit 2019 Head of Unit in der Generaldirektion Forschung und Innovation bei der EU-Kommission. Sein Portfolio umfasst die Europäische Bioökonomiestrategie sowie Forschung und Innovation über Ernährungssysteme im europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa. Zuvor arbeitete er im Kabinett des Agrarkommissars Phil Hogan, als Referatsleiter in der Generaldirektion "Klimapolitik" der Europäischen Kommission an den Themen Klimafinanzierung, Entwaldung und an der Rolle von Land- und Forstwirtschaft im Klimaschutz und als Berater zu entwicklungspolitischen Fragen für die Weltbank, die FAO und die Europäische Kommission, war aber auch an verschiedenen Think Tanks und Forschungsinstituten tätig.

  • Bar Camp Sessions

    Unter dem Motto „Wenn wir könnten, wie wir wollten“ arbeitet ein Team von Teilnehmenden aus verschiedenen Fachdisziplinen an einer visionären Forschungsidee und wird dabei von Expertinnen und Experten aus dem Panel vor Ort unterstützt.
    Die drei besten Ideen werden mit einem Preisgeld von 5.000 EUR belohnt – als Anstoßfinanzierung zur Umsetzung der erarbeiteten Forschungskooperation. Die Entscheidung treffen die Teilnehmenden des Bioökonomie-Camps via Votingverfahren vor Ort auf dem Camp.
    Für die einzelnen Bar Camp Sessions werden noch Vorschläge für mutige, visionäre und transdisziplinäre Forschungsthemen für eine nachhaltige Bioökonomie gesucht. Werden Sie also zu Ideengebenden und reichen Sie Ihre Visionen nach der Zulassung zum Camp ein.

  • Visionärer Prototype

    Im Rahmen der Anmeldung werden die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gebeten, einige kurze Fragen zu ihrer Forschung zu beantworten. Aus den Antworten erstellt der Veranstalter einen Prototype, der die Transformation hin zu einer nachhaltigen Bioökonomie sichtbar machen soll. Unter dem Motto „Gemeinsam Neues wagen“ soll der Prototype während des Bioökonomie-Camps zur Diskussion gestellt werden und zu einem regen Austausch zwischen den Teilnehmenden führen. Am Ende des Camps soll mit diesem gemeinsam erarbeiteten Prototype gezeigt werden, auf welche gesellschaftlichen Bereiche die Forschung der Teilnehmenden zukünftig Einfluss haben könnte.

  • Resource, Don´t Go!

    Wir spielen ein Spiel zusammen! Parallel zum Camp ermöglicht das Gesellschaftsspiel "Resource, Don´t Go!" Einblicke in die Chancen und Herausforderungen der Bioökonomie. Alle Teilnehmenden erstellen vor dem Bioökonomie-Camp eine Spielkarte und können hierfür Erkenntnisse aus ihrer Forschung heranziehen. Eine genaue Anleitung erhalten Sie mit Ihrer Zusage für einen Camp-Platz.

  • Artefaktegalerie

    Parallel zum Camp wird es eine partizipative Ausstellung geben, deren Ziel es ist, die Bioökonomieforschung über Disziplingrenzen hinweg greifbar zu machen. Hierfür werden haptische Artefakte oder Kurzposter der Teilnehmenden vom Veranstalter so angeordnet, dass Disziplinen übergreifende Themenschwerpunkte sichtbar gemacht werden. Werden auch Sie zum Teil der Ausstellung und ermöglichen den Teilnehmenden anderer Disziplinen neue Einblicke in die Welt Ihrer Bioökonomieforschung. Für die Erstellung Ihres Beitrags können Sie auf Antrag finanzielle Unterstützung für Verbrauchsmaterialien erhalten.
    Die besten fünf Artefakte oder Poster erhalten jeweils ein Preisgeld von 3.000 EUR, die für eine Videoproduktion über das jeweilige Forschungsthema genutzt werden sollen. Über die Gewinner und Gewinnerinnen wird via Voting-Verfahren vor Ort von den Teilnehmenden entschieden.

  • Anmeldung

    Reichen Sie hier  Ihre Bewerbung zum Bioökonomie-Camp ein.

Das Bioökonomie-Camp ist ein gemeinsames Projekt von: