Detail - Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie

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Arts & Science Residency: Entstehung einer künstlerischen Tatsache

Das Projekt »Entstehung einer künstlerischen Tatsache« bringt Wissenschaftler:innen und Künstler:innen zusammen, indem sich Wissenschaftler:innen dem künstlerischen Prozess öffnen und Künstler:innen sich mit wissenschaftlicher Materie befassen - gemeinsam erschaffen sie ein Kunstwerk, das als Ausgangspunkt für einen gesellschaftlichen Diskurs zu optischen Technologien in der Forschung dienen soll. Über die Sommermonate Juli bis September stehen sie vor Ort miteinander und mit der Öffentlichkeit im Gespräch. Durch ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Formaten kann gemeinsam beobachtet werden, wie künstlerische Tatsachen entstehen. Abschließend zeigt die Ausstellung die Ergebnisse des transdisziplinären Dialogs.

 

Das Projekt richtet sich an Künstler:innen, die sich mit der Methode des Artistic Research beschäftigen sowie auf Wissenschaftler:innen, die offen für einen Austausch mit bildender Kunst und eine Offenlegung ihrer eigenen Prozesse sind. Offenlegung und Transparenz sind auch zentrale Punkte auch bei der Entstehung des Projekts: Die Entstehung des Netzwerks wird grafisch festgehalten. Diese Sammlung verfolgt die Idee des »Icebergs« also der Sichtbarkeit aller Kommunikationsprozesse im Hintergrund und einer Darstellung des Projektes im Vordergrund. Der »Iceberg« schafft somit eine Grundlage des Austausches für nachfolgende innovative Projekte. Während sich die Erarbeitungsphase an die Wissenschaftler:innen richtet, werden im Rahmenprogramm und der Abschlussausstellung besonders die Bürger:innen der Stadt adressiert.

 

Für die Arts&Science-Residency ist der TRAFO sowohl Arbeits- als auch Ausstellungsraum. Der TRAFO ist ein neues Innovationslabor für zeitgenössische Kunstformen und Medien der Lichtstadt Jena. Das Projekt greift die für den Forschungsstandort Jena zentralen Themen der Lehre des Lichts und der Optik auf. Unterstützt durch unsere bisherigen Kooperationszusagen des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (IPHT) sowie dem Deutschen Optischen Museum Jena (D.O.M.), liegt der Fokus auf optischen Technologien und ihrer Anwendung in diagnostischen Verfahren sowie den Life-Sciences. Durch die Residency wird dabei das Labor zum Atelier und das Atelier zum Labor, sodass die prozesshafte Natur beider Disziplinen für die beteiligten Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und die Öffentlichkeit erlebbar wird. Auf Grundlage weiterer Zusagen des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-

Forschung und Infektionsbiologie (HKI) sowie der Jena School for Microbial Communication, des Collaborative Research Centre (FungiNet) und der Interessensbekundung des Balance of the Microverse, erwarten wir uns eine größtmögliche wissenschaftliche Vielfalt - verbunden durch den

Fokuspunkt Optik.

Auf einen Blick

Wann:

Von:19. Juli 2021 12:00
Bis:10. Oktober 2021 20:00

Veranstaltungsort:

Veranstaltungsartvor Ort
Straße:Nollendorfer Str. 30
PLZ:07743
Ort:Jena
Adresszusatz:TRAFO Jena

Institution:

Name:INs Netz e.V / TRAFO Jena
Adresse:Nollendorfer Str. 30
PLZ:07743
Ort:Jena

Kontakt:

Name:Herr Enrique Torres
Telefon:+49 176 21552255
E-Mail:info[at]kuenstlerische-tatsachen.de

Behindertengerecht:

Keine Angaben / Nicht behindertengerecht

Zielgruppe:

Alle

Organisatorische Informationen:

RAHMENPROGRAMM & BETEILIGUNGSFORMATE

Das Rahmenprogramm fokussiert sich auf die geplanten Präsenzzeit im Juli und September. Während dieser Wochen interagieren die Künstler:in- nen vor Ort mit den Wissenschaftler:innen. Die geplanten Formate sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich und dienen der Einführung in die Arbeit der teilnehmenden Institute sowie in die Techniken des Artistic Research. Diese Veranstaltungen richten sich vor allem an die Anwohner*innen und Kunstinteressierte in Jena sowie an Student:innen der teilnehmenden Institute.

 

Zurzeit planen wir kleine Videoproduktionen zu biologischen, optischen und medizinischen Phänomenen, die die Vermittlung von Forschungsthe- men der teilnehmenden Institute unterstützen sollen. Diese Beiträge werden in Zusammenarbeit mit den Instituten konzipiert und sind als Ausschreibung für Studierende dieser wissenschaftlichen Institute geplant, die dadurch zur Wissenschaftskommunikation und Kulturvermittlung angeregt werden.

 

Als Präsenzformate sind u. a. Konzerte für die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung geplant, die gemeinsam mit dem Programm-Team des TRAFO erarbeitet werden.

Diese Veranstaltung ist kostenlos.

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