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Digitale Mitmachaktion
„Homeoffice? Herausforderung angenommen!“ gestartet

28.04.2022
Kurz und knapp

Zu wenig Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, Motivationsprobleme oder Mangel an Bewegung – das Arbeiten im Homeoffice fällt vielen schwer. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lädt Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam mit seinen Forschenden und Studierenden über die Herausforderungen des Homeoffice zu reflektieren. Es sammelt in einer digitalen Mitmachaktion Themen in vier verschiedenen Feldern und liefert anschließend innovative Lösungsvorschläge zu den genannten Problemen.

Lösungen für die Herausforderungen des Homeoffice

„Im Homeoffice bewege ich mich zu wenig.“ „Ich kann nur noch mit schlechtem Gewissen entspannen.“ „Ohne das Umfeld im Büro komme ich schwer in einen effektiven Arbeitsmodus.“ So formulieren Betroffene die Herausforderungen des Arbeitens im Homeoffice. Forschende und Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) greifen das Thema auf, um zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern innovative Lösungsvorschläge zu entwickeln. Zurzeit läuft die digitale Mitmachaktion „Homeoffice? Herausforderung angenommen!“. Sie ist Teil der Digital-Citizen-Science-Initiative „wir-forschen.digital“, die vom Institut für Wirtschaftsinformatik und Marketing (IISM) des KIT geleitetet wird. Darin beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger über digitale Plattformen an der Forschung.

Fragen und Erfahrungen sammeln bis Ende April

In vier Themenfeldern werden persönliche Erfahrungen und Fragen von Teilnehmenden gesammelt: Bewegung und Gesundheit, IT-Sicherheit, Motivation und Führung sowie Kollaborationstools (z. B. Online-Meetings oder Fragen des sozialen Kontakts). Zu den möglichen Themen gehören der Schutz vor Cyber-Kriminalität im Homeoffice oder Fragen der Motivation in Teams, deren Mitglieder zuhause arbeiten. „Wir möchten möglichst viele Menschen einbeziehen“, sagt Projektkoordinatorin Anke Greif-Winzrieth, Doktorandin am IISM und Managerin des Karlsruhe Decision & Design Labs am KIT, „die digitale Plattform ist leicht zugänglich und nutzbar.“ Interessierte können sich bis Ende April auf der Aktionswebsite beteiligen. Zudem stehen Terminals zum Mitmachen im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe) bereit.

Lösungsvorschläge bis Mitte Juli

Vom 1. bis 8. Mai können die Einreichungen öffentlich bewertet werden. Für ausgewählte Herausforderungen werden Forschende und Studierende des KIT im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern bis 12. Juli Lösungsvorschläge erarbeiten. Die Ergebnisse werden am 13. Juli öffentlich präsentiert. Ziel des Projekts ist es, neue Methoden und Infrastrukturen für die Forschung unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Dafür wurden die Citizen-Science-Plattform und die Mitmach-Terminals entwickelt. So wird allen Interessierten die Möglichkeit zur Beteiligung an Forschungsaktivitäten sowie zur Zusammenarbeit untereinander und mit Forschenden eröffnet. Mit der Aktion beteiligt sich das KIT am Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!.

 

An der Aktion beteiligen können Sie sich hier.

Mehr Informationen zur Initiative „wir-forschen.digital“ gibt es hier

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