Jetzt bewerben: Förderung im
Wissenschaftsjahr 2023

19.04.2022
Kurz und knapp

Im Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte, die sich dem Zukunftsthema Weltraum interdisziplinär, niedrigschwellig und beteiligend widmen – Forschung und Gesellschaft sollen zu einem direkten Dialog eingeladen werden. Die Vorhaben werden mit jeweils bis zu 150.000 Euro gefördert. Projektanträge können bis zum 22. Juni 2022 eingereicht werden.

Gesucht: Innovative Projekte zum Zukunftsthema Weltraum

Seit jeher faszinieren die unbekannten Weiten des Weltalls die Menschheit – und auch die Wissenschaft. Trotz großer Erkenntnisgewinne in den letzten Jahrzehnten bleiben jedoch viele große Fragen offen: Gibt es außer uns noch anderes Leben im All? Was ist dunkle Materie und was passiert in einem Schwarzen Loch? Wie wird sich das Universum in Zukunft entwickeln? Diese und weitere Fragen rückt das Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum in den Mittelpunkt. Neben Astronomie, Astroteilchenphysik, Raumfahrt und innovativen Schlüsseltechnologien spielen Klima- und Gesellschaftsfragen dabei eine besonders wichtige Rolle.

Mit seiner neuen Förderrichtlinie richtet sich das BMBF an Ideengeberinnen und -geber mit innovativen und disziplinübergreifenden Ansätzen und Methoden. Ob aus naturwissenschaftlicher, ökologischer, wirtschaftlicher oder sozial- und geisteswissenschaftlicher Perspektive – begrüßt werden vor allem Projekte, die sich dem Universum aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähern, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und Wissen vermitteln.

Anknüpfend an den partizipativen Schwerpunk des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! liegt damit auch im Wissenschaftsjahr 2023 ein besonderer Fokus auf Projekten, die eine aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in wissenschaftspolitische Entwicklungsprozesse unterstützen.

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Förderung

Antragsberechtigung

Antragsberechtig sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen ebenso wie Vereine, Stiftungen sowie Kommunen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Schwerpunkt auf Forschung und Wissenschaftskommunikation.

Die Vorhaben müssen ausdrücklich für das Wissenschaftsjahr 2023 entwickelt worden sein. Sie sollen sich an eine interessierte Öffentlichkeit, Kinder und Jugendliche, Nachwuchsforschende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Wissenschaft, Medien, Kultur und Politik wenden. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die bislang nur wenig Berührungspunkte mit Wissenschaft hatten.

Thematische Vorgaben

Gefördert werden Projekte, die sich mit den Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum befassen. Die Themenfelder des Wissenschaftsjahres sind:

  • Faszination Weltall
  • Mensch, Natur und Universum
  • Wirtschaftraum Universum und Astronomie
  • Blick auf den Planeten

Neben naturwissenschaftlichen Vermittlungsprojekten werden auch Projekte zur Bewerbung aufgerufen, die wissenschaftliche Fragestellungen zum Universum aus geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive behandeln. Es werden analoge, digitale und hybride Formate gefördert.

Zuwendungshöhe, Beginn der Förderung und Förderungsdauer

Die Zuwendungen betragen in der Regel zwischen 10.000 Euro und 150.000 Euro. Die Vorhaben müssen innerhalb der Laufzeit des Wissenschaftsjahres 2023 umgesetzt werden. Sie können frühestens am 1. März 2023 beginnen und sollten spätestens am 31. Dezember 2023 enden.

Bewerbungsverfahren                                 

Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens können Projektskizzen bis zum 22. Juni 2022 online eingereicht werden. Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme ist der DLR Projektträger, Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation beauftragt.

 

Die Förderrichtlinie für das Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerinnen zur Förderrichtlinie:  

DLR Projektträger

Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation

Maria Habigsberg | Carola Hänel

Sachsendamm 61

10829 Berlin

Telefon: +49 30 67055-785 | +49 30 67055-782

E-Mail: maria.habigsberg@dlr.de | carola.haenel@dlr.de

 

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