Nachgefragt! Manchmal entstehen die besten Erfindungen aus alltäglichen Situationen.

14.01.2022

Kaffee mit Kaffeesatz schmeckt nicht. Das war schon 1908 so, als Melitta Bentz auf eine großartige Idee kam: Sie nahm ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohnes und legte es auf den durchlöcherten Boden einer Blechdose. Damit waren Kaffeefilter und -papier geboren. Oder nehmen wir den Luftfahrtpionier Otto Lilienthal. Am Anfang stand für ihn die einfache Frage: Wie schafft es ein Vogel nur zu fliegen? Als Antwort entwickelte er seinen Flugapparat und machte den Traum vom Fliegen wahr. Das zeigt uns: Was heute wie Science Fiction erscheint, kann morgen zur alltäglichen Realität gehören.

Wir laden Sie deshalb im Wissenschaftsjahr 2022 ein, Ihre Fragen für die Wissenschaft zu stellen: Welche Phänomene bewegen Sie? Bringen Sie sich ein und gestalten Sie Wissenschaft und Forschungspolitik mit!

Seit über 20 Jahren verfolgt das Bundesministerium für Bildung (BMBF) und Forschung mit den Wissenschaftsjahren das Ziel, die Wechselbeziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Diesmal stellen wir Ihre Perspektive dazu in den Mittelpunkt. Warum tun wir dies? Wir sehen in diesem Ansatz eine große Chance, auf dem Erfahrungswissen der Bürgerinnen und Bürger aufzubauen und das kreative Potenzial, das in uns allen schlummert, einzubeziehen. Und dies ist es auch, worauf ich mich besonders freue: auf die Gedanken, die wir bisher nicht gedacht haben, die Ideen, die uns bisher nicht gekommen sind, die Perspektiven, die wir bisher nicht gesehen haben.

Die Covid-19-Pandemie zeigt deutlich, wie wichtig der transparente Austausch zum Stand der Wissenschaft, zu ihren Vorhaben und der staatlichen Förderung ist. Das neue Wissenschaftsjahr geht gezielt einen Schritt weiter: Interessante Anstöße aus der Bevölkerung finden Gehör. Das BMBF ist die Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Wir fördern dadurch innovative Impulse und das Vertrauen in Wissenschaft. Das zeigen auch Formate, bei denen Bürgerinnen und Bürger aktiv an wissenschaftlichen Projekten mitwirken, zum Beispiel indem sie in Reallaboren mitarbeiten, Vögel zählen oder Einblicke in seltene Krankheiten ermöglichen. Nicht nur wir brauchen die Wissenschaft. Die Wissenschaft braucht auch uns.

Machen Sie mit und reichen Sie Ihre Frage für die Wissenschaft ein!

 

Bettina Stark-Watzinger
Mitglied des Deutschen Bundestages
Bundesministerin für Bildung und Forschung

 

 

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