Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! findet in Dresden und Weißwasser statt

18.01.2022
Kurz und knapp

Die TU Dresden ist mit einem Projekt am Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! beteiligt. Im vergangenen Jahr konnten die Ideen für das aktuelle Wissenschaftsjahr beim BMBF eingereicht werden. Insgesamt wurden 26 Projekte zur Förderung bewilligt. Darunter das Projekt „POP-UP-WISSEN – Wissen schafft Dialog“, das die TU Dresden gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Dresden und Weißwasser entwickelt hatte.

Copyright: TUD/ Technisches Design

POP-UP-WISSENsladen in Weißwasser, Museen und Bibliotheken in Dresden

Das Sammeln von Fragen an die Wissenschaft und die Präsentation aktueller wissenschaftlicher Projekte der TU Dresden als gedankliche Anregung stehen im ersten Quartal im Vordergrund. Ab dem zweiten Quartal bis Jahresende sollen die Fragen nach und nach auf unterschiedliche Art und Weise in analogen und digitalen Formaten beantwortet werden. Fragen können über das gesamte Jahr direkt an das Projekt bzw. über die Dachkampagne gestellt werden: digital oder per Karten in Frageboxen vor Ort.

Die TU Dresden und ihre Projektpartnerinnen und Projektpartner untergliedern ihre Aktivitäten in Veranstaltungen in den POP-UP-WISSENsläden, dezentrale Veranstaltungen an POP-UP-WISSENsorten und virtuelle Aktivitäten unter dem Motto POP-UP-WISSENsnetz.

Ein POP-UP-WISSENsladen verwandelt bestehenden Leerstand in einen Raum für partizipative Begegnungsformate, Ausstellungen, Experimente und Diskurse. Die Eröffnung soll im ersten Quartal erfolgen. In Dresden werden das Palitzsch-Museum, die Technischen Sammlungen und die Städtischen Bibliotheken Räume für solche Aktivitäten eröffnen. Die verschiedenen Beteiligungsformate richten sich an Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler. An POP-UP-WISSENsorten wie Vereinen, Museen, Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder Parks begegnet Wissenschaft den Menschen vor Ort in ihrem Alltag mit Experimenten zum Mitmachen und mit Demonstratoren, die neugierig auf Ausprobieren machen. Auch digital können Fragen eingereicht werden.

Darüber hinaus gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Laufe des Jahres gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den digital und in den Boxen eingereichten Fragen nach, und zwar in Formaten wie Straßenlaboren, RollenspielenWorkshops und Vernetzungsveranstaltungen.

Nachhaltigkeit durch Weiternutzung und gemeinsame Forschungsprojekte

Erfahrungen aus dem Projekt sollen über 2022 hinaus genutzt werden, um passende Ideen für weitere Kommunen und Regionen in Sachsen und bundesweit zu entwickeln und zu übertragen. Das betrifft die Einrichtung weiterer POP-UP-WISSENsläden, die Gestaltung partizipativer und neuartiger Formate der Wissenschaftskommunikation sowie die Entwicklung bzw. Verwendung von Informationsmaterialien im Kleinen. Im Sinne des Reallabor-Ansatzes fließen Impulse aus den Workshops, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Bevölkerung weiterbefördern, in künftige Projektanträge der TU Dresden ein.

Das Projekt „POP-UP-WISSEN – Wissen schafft Dialog“ wird koordiniert vom Dezernat Universitätskultur und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“, dem Zentrum für Lehrerbildung und dem Technischen Design an der TU Dresden, den Technischen Sammlungen Dresden, der Station Weißwasser e. V.  sowie zahlreichen weiteren Partnerinnen und Partnern, die auf der Projektwebseite aufgelistet sind.

Weitere Informationen zum Projekt „POP-UP-WISSEN – Wissen schafft Dialog“ sowie einen Überblick der geplanten Aktivitäten in Dresden und Weißwasser finden Sie hier.

 

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