Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit

„Wünsche an Morgen“-
Tour ist gestartet –
Mitmachaktion zieht durch fünf Regionen

31.03.2022
Kurz und knapp

Alles ist möglich: Beim Projekt „Wünsche an Morgen“ können die Teilnehmenden sagen, was sie sich von der Zukunft erhoffen – vom Frieden bis zur Schokolade im Schwimmbad. Im thüringischen Schmalkalden startete die Tour am 26. März mit dem „Frühjahrsputz“, am 9. April werden die gesammelten Ideen in einem Workshop diskutiert. Im Laufe des Jahres macht die Aktion in ländlichen Regionen in Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen Halt. Die nächste Station ist am 1. Mai in Greiffenberg in der Uckermark. 

Den Kopf freimachen für neue Gedanken ans Morgen

Eine pinkfarbene Windmühle aus Papier und ein seegrüner Eimer, der zum Augmented-Reality-Helm umfunktioniert wurde – kleine Inspirationen, um die Fantasie zu beflügeln. Das Partizipationsprojekt „Wünsche an Morgen“ startete am 26. März in Schmalkalden in Thüringen seine Tour durch fünf ländliche Regionen. Die Teilnehmenden konnten dabei Wünsche notieren, die sie an die Zukunft haben. Viele Menschen, darunter auch 30 geflüchtete Ukrainerinnen, die in Schmalkalden Unterschlupf gefunden haben, folgten der Einladung. Zu den Wünschen zählten: Frieden, Schokolade im Schwimmbad und mehr Fahrdienste für Seniorinnen und Senioren. Nächster Halt der Aktion ist am 1. Mai Greiffenberg in der Uckermark.

Wünsche, die an Wäscheleinen hängen

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, schloss sich „Wünsche an Morgen“ in Schmalkalden mit dem Verein BUKS (Verein für Bunte Kultur Schmalkalden) zusammen. Unter dem Motto „Umgebung und Gedanken aufräumen“ wurde von 9 bis 11 Uhr in der Stadt – und in den Köpfen der Teilnehmenden aufgeräumt. Der sogenannte Frühjahrsputz hat bereits seit 15 Jahren Tradition. An verschiedenen Punkten, beispielsweise dem Marktplatz, in Parks sowie in ausgewählten Läden, gab es parallel Installationen des Projektteams von „Wünsche an Morgen“. Hier konnten die Teilnehmenden ihre Ideen für die Zukunft auf Zetteln notieren und diese an Wäscheleinen aufhängen. Die gesammelten Wünsche fließen in einen Dialog-Workshop am 9. April ein. An ihm nehmen Bürgerinnen und Bürger sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Räume für Begegnung und Austausch

Ziel des Projekts ist es, Perspektiven, Stimmungen und Themen aufzunehmen, die die Menschen in ländlichen Regionen bewegen, und einen Dialog anzukurbeln. Die Ergebnisse werden der lokalen und überregionalen Politik übermittelt. Um mit den Menschen vor Ort ihre Ideen zu erkunden, bringt das Projektteam einen Methodenbaukasten mit. Über Mitmachstationen und Workshops werden Räume für Begegnung und Austausch geschaffen.

Das Projekt wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! durchgeführt. Veranstaltungen sind bis in den Herbst in Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen geplant. Die Ergebnisse werden in Form einer Wünsche-Landkarte an das Bundesministerium für Bildung und Forschung übergeben.

„Wünsche an Morgen“ ist eine Kooperation der YOUSE GmbH mit Studio Stefan Schwabe und Jannis Hülsen. Mehr Informationen zum Projekt und zu den weiteren Veranstaltungen finden Sie hier.

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