Steckbrief Johannes Meyer

Name: Johannes Meyer
Alter: 22
Wohnort: Mörsdorf (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz)
Berufsfeld: Student im Bereich erneuerbare Energien

Wie beeinflusst die Wissenschaft Sie in Ihrem Alltag?

Durch meine Tätigkeit als Werkstudent im Bereich Energiemanagement und Energieeffizienz begleitet mich Wissenschaft tagtäglich. Um Produktionsanlagen auf regenerative Energien umstellen zu können, sind wir in der Praxis auf Testläufe, Forschung und die Wissenschaft angewiesen.

Wie lautet Ihre Frage für die Wissenschaft und wie ist sie entstanden?

Meine Frage lautet „Wie kann der Druck auf junge Menschen verringert werden, um seelische Schäden und Erkrankungen auf längere Sicht zu verringern und das Leben lebenswerter zu machen?“.

Die aktuellen Nachrichten über die Pandemie, Klimawandel, steigende Inflation, steigende Wohnraumkosten etc. können die Aussicht auf eine rosige Zukunft trüben und junge Menschen resignieren lassen. Zusätzlich der Druck, eine erfolgreiche Karriere und eine Familie zu kombinieren und den Lebensstandard zu erhöhen, um nicht von anderen scheinbar abgehängt zu werden.

Was motiviert Sie dazu, sich am Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! zu beteiligen?

Meine Motivation, mich zu beteiligen, war eher spontan. Mitten in meiner Prüfungsphase (mit wenig Kontakt zu anderen Gleichaltrigen wegen Corona) kam ich ins Denken, was für zukünftige Herausforderungen auf junge Menschen zukommen. Irgendwann kam mir meine Frage und ich habe gehofft, dass sie jemand beantworten kann.

Warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, Bürgerinnen und Bürger an der Wissenschaft zu beteiligen?

Meiner Meinung nach sollte Wissen im Allgemeinen mit jedem Menschen geteilt werden und nicht einer Gruppe gehören. Natürlich müssen Patente, Urheberrechte usw. beachtet werden, aber ansonsten sollte Wissen mit so wenig Barrieren wie möglich jeder Person zur Verfügung gestellt werden.  Je mehr Personen sich an einem Thema interessieren und sich später einbringen, können auf lange Sicht mehr und vor allem bessere Ergebnisse und Lösungen erarbeitet werden. Vielleicht benötigt es hierbei eine andere Herangehensweise, die weder kurzfristig noch auf nationale Ziele ausgelegt ist, sondern die Wertschöpfung der gesamten Menschheit und deren Fortbestand unterstützt und fördert.

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