Steckbrief Wolfgang Helmeth

Name: Wolfgang Helmeth
Alter: 78
Wohnort: Denzlingen
Berufsfeld: Entwicklungsingenieur, Bildungsinnovator

Wie beeinflusst die Wissenschaft Sie in Ihrem Alltag?

Meine Neugierde kennt keine Grenzen, ob per Literatur, Video oder direkten Kontakten, Tagungen oder Kooperation.

Wie lautet Ihre Frage für die Wissenschaft und wie ist sie entstanden?

Mit meiner Frage für die Wissenschaft – „Was hindert uns, Bildung unabhängig von Schule zu denken, um den Einzelnen mit all seinen Potenzialen in den Blick zu nehmen?“ – möchte ich herausfinden, ob die natürliche Neugier, der Tatendrang sowie die Kreativität und Eigeninitiative von Kindern durch die Schule ausreichend gefördert wird. Ich denke, dass „die Wissenschaft“ dieses natürliche Phänomen noch nicht ausreichend erforscht hat, um daraus eine neue Erziehungs- und Bildungskultur zu entwickeln.

Also machte ich mich selbst an diese Herausforderung und entwickelte beispielsweise den „Cleverle-Navi“, mit dem die eigenen Talente gefördert werden können.

Letztlich geht es darum, mit Hilfe der Digitaltechnik jedem die Möglichkeit zu geben, all seine individuellen Potenziale frei zur Entfaltung zu bringen und dazu alle denkbaren Mittel und Möglichkeiten zu nutzen.

 

Was motiviert Sie dazu, sich am Wissenschaftsjahr 2022 –
Nachgefragt! zu beteiligen?

Zunächst probiere ich alle denkbaren Gelegenheiten, um mit meiner Passion in kleinen Schritten weiterzukommen. Vielleicht finde ich Gleichgesinnte per „Nachgefragt!“.

Warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, Bürgerinnen und
Bürger an der Wissenschaft zu beteiligen?

Oft sind es nicht die konventionellen Institutionen, die frische Ideen kreieren, sondern einzelne passionierte Privatpersonen, die den Mut aufbringen gegen den Strom zu schwimmen und resistent gegen Kritik oder Stillschweigen sind. Somit ist die Initiative „Nachgefragt!“ ein Hoffnungsschimmer für viele, die ansonsten wenig Möglichkeiten haben, von einer „höheren Stelle“ (zum Beispiel dem BMBF) wahrgenommen zu werden.

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