Gesundes Leben, Medizin, Pflege

Welches Gemüse kommt in Deutschland am häufigsten auf den Tisch?

07.11.2022
Kurz und knapp

Rund 109,2 Kilogramm Gemüse landen jedes Jahr im deutschen Durchschnittsmagen. Eine beachtliche Menge. Absoluter Favorit ist dabei die Tomate, mit einem Pro-Kopf Verzehr von jährlich rund 31,3 Kilogramm. Zwar essen die Bundesbürger dem Klischee entsprechend noch häufiger Kartoffeln, aber die zählen nunmal nicht als Gemüse und tauchen daher in der entsprechenden Statistik nicht auf.

Tomate als Favorit

„Paradeiser“ heißen Tomaten in Österreich – und offensichtlich gilt ihr Geschmack auch in Deutschland als paradiesisch: 2020/2021 kamen hierzulande rund 2,6 Millionen Tonnen Tomaten auf den Tisch. Das entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von 31,3 Kilogramm. Tomaten gelten daher als das am häufigsten verzehrte Gemüse in Deutschland – vor Wurzelgemüse wie Karotten und Roten Rüben auf Rang zwei und Speisezwiebeln auf Rang Drei. Insgesamt verzehrten die Deutschen rund 109,2 Kilogramm Gemüse pro Kopf.

 

Und wo bleibt die Kartoffel?

Wer die Deutschen eher mit Kartoffeln in Verbindung gebracht hätte, liegt damit gar nicht mal so falsch: Hier lag der Verbrauch pro Einwohner sogar bei rund 59,4 Kilogramm. Die Kartoffel fällt jedoch aus der Gemüse-Statistik heraus. Laut WHO-Definition ist sie „eine stärkehaltige Knolle, die weder zum Obst noch zum Gemüse gerechnet wird.“

Und die Tomate? Sie ist – botanisch betrachtet – die Beere des Nachtschattengewächses Solanum lycopersicum. Sie zählt zusammen mit Gurken, Paprika, Kürbisgewächsen und Auberginen zu einer Pflanzengruppe, die auch als Fruchtgemüse bezeichnet wird.

Eine Seite der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse über alle Obst und Gemüsesorten in Deutschland: https://deutsches-obst-und-gemuese.de

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