OpenGeoResearch – Klima, Umwelt, Stadt

Projektname: OpenGeoResearch – Klima, Umwelt, Stadt
Durchführende Organisation: RWTH Aachen University
Website: https://opengeoresearch.org/ 

 

1. Was können Wissenschaft und Politik von der Perspektive und den Ideen der Bürgerinnen und Bürger lernen?

Wissenschaft lebt von und für den Gewinn neuer Erkenntnisse über unsere Welt und darüber hinaus. Der immense Wissensschatz der Bürgerinnen und Bürger kann dabei maßgeblich zum Verständnis unserer Umwelt und Gesellschaft beitragen. Durch die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger in der Forschung kann dieses teils hochspezifische Wissen, das die Menschen im Laufe ihres Lebens über sich und ihre Umgebung sammeln, so Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung nehmen.


2. Welche Idee steckt hinter eurem Projekt?

OpenGeoResearch soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern schlagen und zum gegenseitigen Austausch anregen. Dank der voranschreitenden Digitalisierung und der Verbreitung von Smartphones in der Bevölkerung eröffnen sich dazu neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Mit der Smartphone-App von OpenGeoResearch können alle Bürgerinnen und Bürger raumbezogene Fragen zu Phänomenen stellen, die ihnen im Alltag begegnen, die sie sich aber nicht erklären können. Die Themengebiete reichen von der Geografie über Natur und Klima bis hin zur Stadtplanung und vielem mehr. Die Fragen werden automatisch in einer Karte verortet und können durch Bilder ergänzt werden. Anschließend werden sie von der Community und ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft beantwortet.


3. Was wollt ihr mit eurem Projekt erreichen?

Mit OpenGeoResearch kann ein beidseitiger Mehrwert im Sinne der „Citizen Science“ generiert werden: Auf der einen Seite profitieren Bürgerinnen und Bürger von einem direkten Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden in Forschungsprozesse eingebunden. Auf der anderen Seite erlangt die Wissenschaft Einblicke in das breit gestreute Wissen der Bürgerinnen und Bürger. Die Integration dieses stark regionalen Wissens und die Beobachtungen der Bürgerinnen und Bürger können zur Findung neuer Erkenntnisse führen oder sogar bisherige Forschungslücken aufdecken und neue Forschungsfelder eröffnen. Dadurch können wir gemeinsam lernen unsere Welt besser zu verstehen und Wissenschaft zugänglicher machen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzuhelfen!

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