Wissenschaft ist Spurensuche –
Mikroexpeditionen zum Klimawandel

Projektname: Wissenschaft ist Spurensuche – Mikroexpeditionen zum Klimawandel
Durchführende Organisation: Fraunhofer UMSICHT, Folkwang Universität der Künste
Website: www.mikroexpedition.org (Die URL ist noch nicht aktiv)

 

1. Was können Wissenschaft und Politik von der Perspektive und den Ideen der Bürgerinnen und Bürger lernen?

Politik und Wissenschaft haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Wissenschaft hilft wahrzunehmen, welche Themen die Gesellschaft bewegen und wo möglicher Kommunikationsbedarf besteht, um Verständnisprobleme zu lösen. Partizipation ist dabei mehr als eine einseitige Informationsvermittlung. Eine tiefgreifende Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern kann neue Perspektiven aufzeigen, inspirieren und die Gestaltung ganzheitlicher, nachhaltiger Innovationen fördern.


2. Welche Idee steckt hinter eurem Projekt?

Die Idee der Mikroexpedition ist inspiriert von den in den letzten Jahren populär gewordenen Mikroabenteuern, die es ermöglichen, bislang unbekannte Facetten der lokalen Umgebung zu entdecken. In Anlehnung daran und an Forschungsexpeditionen großer Entdeckerinnen und Entdecker laden wir die Bevölkerung ein, direkt vor der eigenen Haustür eigenständig oder in geführten Mikroexpeditionen auf Entdeckungsreise zu gehen, um Fragestellungen zum Klimawandel in ihrem Umfeld zu erkunden. Wir befähigen die Bürgerinnen und Bürger durch wissenschaftliche Methoden in Form kleiner Aufgaben, an realen Schauplätzen Fragen und Antworten zu finden, die sie in Bezug auf ihre Umwelt bewegen. Während geführter Mikroexpeditionen und einer Online-Tea-Time zur Expeditionsnachbearbeitung findet ein direkter Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern statt.


3. Was wollt ihr mit eurem Projekt erreichen?

In Zeiten digitaler Informationsvielfalt und zunehmender Komplexität von klimathematischen Problemstellungen sollen Mikroexpeditionen einen Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen des Klimawandels auf die eigene Lebenswelt besser zu verstehen. Die Kombination von Naturerlebnissen und digitalen Zugängen in der wissenschaftlichen Spurensuche macht übergeordnete umweltbezogene Zusammenhänge im konkreten Alltag sichtbar. Dazu können ortsgebundene Mikroexpeditionen mit wissenschaftlicher Begleitung besucht oder individuelle Mikroexpeditionen in einem ortsunabhängigen Online-Baukastensystem erstellt werden. Die Online-Tea-Time im Herbst bietet den Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und lässt durch den zeitlichen Abstand zu den Mikroexpeditionen eine tiefergehende Reflexion des Erlebten zu.

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