Über die Veranstaltung
Bei biologisch weiblichen Personen treten Autoimmunerkrankungen, etwa Rheuma oder Erkrankungen der Schilddrüse, deutlich häufiger auf als bei biologisch männlichen Personen. Der Grund hierfür scheint eine unterschiedliche Funktionsweise des Immunsystems zu sein: Bei Menschen mit einem XX-Chromosomensatz wird das Immunsystem schneller aktiviert und reagiert stärker, beispielsweise auf Viren. Warum ist das der Fall? Welche Rolle spielen Hormone für das Immunsystem? Und was bedeutet das zum Beispiel für Impfungen?
Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt der Mediziner Professor Dr. Marcus Altfeld, warum sich das Immunsystem je nach biologischem Geschlecht unterscheidet und was das für die Entwicklung geschlechterspezifischer Therapien bedeutet.
Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/v0tg0mldk9k
Dieses exkurs-Gespräch ist das erste von fünfen, mit denen sich die DFG am Wissenschaftsjahr 2026 unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ beteiligt. In den kommenden Monaten dürfen Sie sich auf weitere erkenntnisreiche Gespräche spannenden Fragen rund um das Thema „Medizin der Zukunft“ freuen.
Mehr zur DFG-Beteiligung am Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“:
https://www.dfg.de/de/aktuelles/digitale-formate/wissenschaftsjahre/2026
Mehr zu den exkurs-Gesprächen
https://www.dfg.de/aktuelles/digitale_formate/exkurs_gespraech/index.html
| Datum: | 21.04.2026 bis 31.12.2026 |
| Uhrzeit: | 10:00 bis 00:00 Uhr |
| Vor Ort / Digital: | Digital |
| Zielgruppe: | Alle |