Über die Veranstaltung
Warum werden Krankheiten bei Frauen oft später erkannt? Weshalb orientieren sich Forschung, Diagnostik und Therapien noch immer häufig an einem männlichen Standard? Obwohl geschlechtsspezifische Unterschiede bei vielen Erkrankungen bekannt sind, werden sie in Forschung und medizinischer Praxis noch immer nicht ausreichend berücksichtigt. Die Folgen reichen von Fehldiagnosen und verspäteten Behandlungen bis hin zu Versorgungslücken. Gemeinsam diskutieren die Medizinerinnen Anke Hinney und Andrea Kindler-Röhrborn sowie die Autorin und Endometriose-Betroffene Lena Düsterhus die Ursachen und Auswirkungen des Gender-Data-Gap in der medizinischen Forschung und Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse, bestehende Herausforderungen und die Frage, wie eine geschlechtersensible Medizin zu einer gerechteren und wirksameren Versorgung für alle beitragen kann.
| Datum: | 14.07.2026 bis 14.07.2026 |
| Uhrzeit: | 18:30 bis 20:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Köln |
| Vor Ort / Digital: | Vor Ort |
| Zielgruppe: | Alle |