Über die Veranstaltung
Vortrag in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und behaviorale Neurowissenschaften an der TU Dresden
ADHS endet nicht mit der Kindheit. Viele Erwachsene leben jahrelang mit Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität oder innerer Unruhe – ohne Diagnose. Während lange Zeit ADHS als vermeintliche „Kinderkrankheit“ im Erwachsenenalter unterdiagnostiziert blieb mit erheblichem Leidendruck für die Betroffenen, die keine adäquate Hilfe bekamen, ist in den letzten Jahren die öffentliche Aufmerksamkeit für ADHS im Erwachsenenalter stark gestiegen. Das Suchvolumen für den Begriff „ADHS" hat sich laut Google Trends in Deutschland zwischen 2020 und Ende 2024 mehr als verdreifacht. Diese Entwicklung geht mit einer Zunahme an Selbstdiagnosen einher und lässt den Eindruck einer stark wachsenden Erkrankungen entstehen. Stimmt das? Dieser Vortrag zeigt, wie sich ADHS im Erwachsenenalter äußert und diagnostizieren lässt, warum die Erkrankung häufig so spät erkannt wird und welche therapeutischen Strategien im Umgang mit der Erkrankung helfen können.
Zu Gast:
Prof. Dr. Silke Lux, Leitende Psychologin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn
Sie forscht zu geschlechterspezifischen Ausprägungen und multimodalen Therapieansätzen bei ADHS im Erwachsenenalter.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Eintritt
5,00 €
Eintritt ermäßigt
3,00 €
| Datum: | 10.09.2026 bis 10.09.2026 |
| Uhrzeit: | 19:00 bis 20:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: |
Lingnerplatz 1 01069 Dresden |
| Vor Ort / Digital: | Vor Ort |
| Zielgruppe: | Erwachsene; Studierende/Nachwuchsforschende; Fach-Community |
| Kosten: | 3-5 € € |
| Barrierefreiheit: | Ja |