„Mich motiviert die Frage, wie Fiktionen und Narrative unsere Vorstellungen von einer Medizin der Zukunft – von körperlicher und mentaler Gesundheit und Krankheit, Fürsorge, Kontrolle und Gerechtigkeit – prägen und wie sich fiktionale Erzählungen und Alltagserzählungen treffen, kreuzen und gegenseitig beeinflussen“, sagt Dr. Sabrina Huber, Projektleiterin an der Universität Wuppertal. „Über die Literatur kommen Menschen ins Gespräch und reflektieren gemeinsam, was sie sich für die Zukunft der Medizin wünschen und was eher nicht. Das ist spannend!“
Das Projekt richtet sich an Pflegekräfte, Pflegeauszubildende, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Patientinnen und Patienten. Zu bestimmten Veranstaltungen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Teilnahme ist über verschiedene Formate möglich – von Denklabor über Schreibwerkstatt bis zu Lesungen.
Das Projekt „Future Health under (Self-)Surveillance“ erhielt als einer von zehn Gewinnern des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft 10.000 Euro.
