Kein Sommer, wie er früher einmal war

Das Projekt „HeatFuture Lab Thüringen“ im Hochschulwettbewerb 2026

Einleitung

Wie stark sich die Erde in den kommenden Jahrzehnten erwärmen wird, liegt noch in der Hand des Menschen. Dass sie sich erwärmen wird, steht fest. Und doch bleibt der Klimawandel für viele in Mitteleuropa abstrakt.  


Im „HeatFuture Lab Thüringen – HeatSound & Vision für die Medizin der Zukunft“ wird er spürbar: Der interaktive Ausstellungsraum simuliert einen Hitzesommer im Jahr 2050. Besuchende erleben, was Erderwärmung konkret im Alltag bedeutet. KI-generierte Bilder, „Hitzesounds“ und anschauliche Darstellungen von Hitzestress erzeugen eine dichte audiovisuelle Erfahrung.

Der Hitze begegnen

Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Es will die Folgen des Klimawandels verständlich machen und ins Gespräch bringen. Nicht, um zu erschrecken, sondern um verständlich zu machen, um was es geht. Dafür können die Besuchenden die Ausstellung und ihre unterschiedlichen Szenarien durchlaufen — und am Ende ins Gespräch mit den Forschenden kommen.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Medizin an veränderte Lebensbedingungen anpassen kann. Welche Risiken entstehen durch zunehmende Hitze? Und wie lässt sich ihnen begegnen? Die Ausstellung zeigt Präventionsmöglichkeiten und digitale Ansätze der Medizin der Zukunft.

Initiiert wurde das Projekt von Dr. Dominik Daube (Gesundheitskommunikation) und Sarah Pelull (Wissenschaftskommunikation), die dem Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt angehören. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Kommunikationswissenschaften und Klimaforschung haben sie das Projekt auf die Beine gestellt.

Das Projekt „HeatFuture Lab Thüringen  – HeatSound & Vision für die Medizin der Zukunft “ erhielt als einer von zehn Gewinnern des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft 10.000 Euro.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum HeatFuture Lab Thüringen finden Sie auf der Website des Hochschulwettbewerbs.