Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Es will die Folgen des Klimawandels verständlich machen und ins Gespräch bringen. Nicht, um zu erschrecken, sondern um verständlich zu machen, um was es geht. Dafür können die Besuchenden die Ausstellung und ihre unterschiedlichen Szenarien durchlaufen — und am Ende ins Gespräch mit den Forschenden kommen.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Medizin an veränderte Lebensbedingungen anpassen kann. Welche Risiken entstehen durch zunehmende Hitze? Und wie lässt sich ihnen begegnen? Die Ausstellung zeigt Präventionsmöglichkeiten und digitale Ansätze der Medizin der Zukunft.
Initiiert wurde das Projekt von Dr. Dominik Daube (Gesundheitskommunikation) und Sarah Pelull (Wissenschaftskommunikation), die dem Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt angehören. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Kommunikationswissenschaften und Klimaforschung haben sie das Projekt auf die Beine gestellt.
Das Projekt „HeatFuture Lab Thüringen – HeatSound & Vision für die Medizin der Zukunft “ erhielt als einer von zehn Gewinnern des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft 10.000 Euro.
