KI-Projekte im Bereich Pflege erhalten Auszeichnung

Zwei vom BMFTR geförderte Projekte gewinnen Preise der Robert-Bosch-Stiftung

Zwei Projekte aus der Förderrichtlinie „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ (KIP) überzeugen die Robert-Bosch-Stiftung. Sie zeigen, wie KI den Pflegealltag verbessern kann.

Zwei Projekte, die durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wurden, haben einen Preis der Robert-Bosch-Stiftung erhalten. Beide gehörten zur Förderrichtlinie „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“, die Anfang 2025 ausgelaufen ist. Mit dem Gesundheitspreis „Ideas for Impact“ würdigt der Bosch Health Campus innovative Projekte zur Verbesserung der Gesundheit älterer Menschen und zur Digitalisierung des Gesundheitssystems.

Hauptpreis für EPWUF-KI

Im Projekt EPWUF-KI der Hochschule Niederrhein hat das Team um Prof. Dr. Hubert Otten ein System entwickelt, das Menschen mit diabetischem Fußsyndrom unterstützt. Sensoren messen Belastungen am Fuß und leiten die Daten über eine Smartwatch-App direkt an die Patientinnen und Patienten weiter. Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte greifen über eine Webanwendung auf die Informationen zu. Ein mobiles KI-Werkzeug hilft bei der Wundvermessung. Das Projekt konnte zeigen, dass sich der Wundschluss dadurch deutlich beschleunigt und die Pflege entlastet wird.

Sonderpreis für ProKIP

Das Projekt „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege – ProKIP“ der Universität Bremen erhält einen Sonderpreis. Das Team begleitet acht Verbundprojekte, die KI in die Pflege integrieren wollen. Die Forschenden untersuchen ethische Fragen, Datenqualität und Beteiligungsmöglichkeiten. Sie entwickeln außerdem Werkzeuge, die zeigen, wie Einrichtungen die Einführung von KI gut vorbereiten können.

Die Förderrichtlinie im Überblick

Die Preisverleihung fand am 26. Februar 2026 statt. Die Förderrichtlinie KIP unterstützte digitale Lösungen, die Pflegekräfte stärken und die Versorgung verbessern. Sie umfasste Projekte, die Daten für KI nutzbar machen, sowie Vorhaben, die KI-Systeme für den Pflegealltag entwickeln. Ziel war es, Wissen aus der Pflegepraxis so aufzubereiten, dass innovative und unterstützende digitale Anwendungen entstehen.

Weitere Informationen

  • Projekt EPWUF-KI

    Projekt EPWUF-KI

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  • Projekt ProKIP

    Projekt ProKIP

    Mehr über das Projekt „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege – ProKIP“ erfahren.

  • Förderrichtlinie KIP

    Förderrichtlinie KIP

    Lesen Sie hier mehr über die Förderrichtlinie „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen (KIP)“.