Digitale Zwillinge von Patientinnen und Patienten versprechen, Krankheitsverläufe zu simulieren, Therapien zu personalisieren und Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen. Sie sind bereits in der Entwicklung. Dabei sollen die Menschen, für die sie gedacht sind, nicht außen vor bleiben. „Mein Zwilling, meine Regeln“ macht ethische und gesellschaftliche Fragen rund um dieses Thema erlebbar und lädt zum Austausch ein: Wer entscheidet über den Zugang zu Daten? Wer haftet bei Fehlprognosen? Die Perspektiven aus dem Projekt nutzen die Forschenden vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als empirische Grundlage für ihre Arbeit. Darüber hinaus werden sie in einem öffentlichen Kurzreport und in den sozialen Medien abgebildet.
Das Projekt „Mein Zwilling, meine Regeln“ erhielt als einer von zehn Gewinnern des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft 10.000 Euro.
