„Die Besonderheit des Projekts liegt darin, dass wir Poesie als Medium der Wissenschaftskommunikation nutzen, um pflegerische Perspektiven hörbar zu machen“, sagt JProf. Dr. Katharina Fürholzer von der Universität Koblenz, die das Vorhaben umsetzt. Dass Lyrik als Mittel gewählt wurde, ist kein Zufall: Den Projektverantwortlichen zufolge könne sie die Pflege würdigen, ohne dabei zu romantisieren oder zu vereinfachen. Außerdem schlage sie – im Gegensatz zu Fachtexten – eine emotional zugängliche Brücke zwischen Gesundheitsversorgung und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie können überhörte Stimmen hörbar werden? Und welche Rolle spielen alternative Ausdrucksformen dabei?
Das Projekt „Verdichtete Pflege“ erhielt als einer von zehn Gewinnern des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft 10.000 Euro.
