Challenge: #EndoMarch im März

Im März nehmen wir die Frauengesundheit in den Fokus. Denn biologische Unterschiede zwischen Geschlechtern finden nach wie vor zu wenig Beachtung – und so auch geschlechtsspezifische Krankheiten wie Endometriose. Mit der Challenge #EndoMarch tragen wir dazu bei, dass sich das ändert. Jetzt mitmachen!

Die biologischen Geschlechter unterscheiden sich – und das wirkt sich auch auf die Medizin aus. Hormonelle, zelluläre, physiologische und psychologische Besonderheiten haben erhebliche Effekte auf Gesundheit und Krankheit, die bisher zu wenig Berücksichtigung finden.

Die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind auf vielen Ebenen nicht ausreichend erforscht – und im Zweifel beziehen sich wissenschaftliche Datengrundlagen häufig auf Männerkörper. So waren Frauen lange Zeit in klinischen Studien unterrepräsentiert – und sind es teilweise heute noch. Ein Resultat ist der sogenannte Gender Data Gap. Dieser trifft auch auf Erkrankungen zu, die sowohl Frauen als auch Männer haben. Darüber hinaus wurden frauenspezifische Erkrankungen nicht ausreichend erforscht. Ein Beispiel dafür ist Endometriose, von der schätzungsweise zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. 

Endometriose in den Mittelpunkt rücken – mit der Challenge #EndoMarch

Der März ist der internationale Aktionsmonat für Endometriose. Weltweit gehen Betroffene, ihre Angehörigen sowie Unterstützerinnen und Unterstützer auf die Straße, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Auch wir rufen mit unserer Challenge #EndoMarch dazu auf, „mitzumarschieren“.

Unterstützung erhalten wir von der  Wissenschaftlerin Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner.  Sie ist eine von Deutschlands führenden Endometrioseexpertinnen und leitet an der Charité – Universitätsmedizin Berlin das Endometriosezentrum. Gemeinsam mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär motiviert sie auch andere, sich für das Thema stark zu machen.

Und so geht’s:

  • #EndoMarch auf Instagram

    #EndoMarch auf Instagram

    Im Video sprechen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär und Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner darüber, welche Folgen Endometriose für die Betroffenen hat.

Förderung im Bereich der geschlechtersensiblen Medizinforschung

Geschlechtersensible Medizin kann langfristig dazu beitragen, Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung zu reduzieren. Forschung im Bereich Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin zielt darauf ab, den Gender Data Gap zu schließen sowie die bestmögliche und passende Behandlung für alle Geschlechter zu erreichen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert dazu in den Jahren 2025 und 2026 43 Forschungsprojekte mit insgesamt bis zu 5,7 Millionen Euro.

Speziell zum Thema Endometriose fördert das BMFTR bis zunächst 2027 fünf Verbundvorhaben mit bis zu 22 Millionen Euro. Sie widmen sich den bisher noch nicht genug aufgeklärten Ursachen und Mechanismen der Krankheit. Die Hoffnung ist, dass daraus neue Ansätze für Diagnostik, Therapie und Prävention abgeleitet werden können.

Weitere Informationen

  • Was ist Endometriose genau?

    Was ist Endometriose genau?

    Erfahren Sie, was bei Endometriose im Körper passiert, welche Symptome damit verbunden sind und warum Forschung in dem Bereich so wichtig ist.

  • Geschlechtersensibel forschen

    Geschlechtersensibel forschen

    Geschlechter unterscheiden sich in biologischen Aspekten und brauchen eine auf sie zugeschnittene Medizin. Warum geschlechtersensible Gesundheitsforschung so wichtig ist.

  • Hormonelle Phasen im Blick

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    Welchen Einfluss haben hormonelle Veränderungen auf die Frauengesundheit? Das Wissen darüber hilft, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu behandeln. Mehr erfahren!