Challenge: #Gesundgecheckt im Januar

Einleitung

Der Januar ist der perfekte Zeitpunkt, um aktiv für die eigene Gesundheit vorzusorgen. Mit unserer Challenge #Gesundgecheckt rufen wir dazu auf, alle Vorsorgetermine für das Jahr festzulegen.

Die Challenge: #Gesundgecheckt

Mehr Bewegung, ausgewogene Ernährung und mehr Gelassenheit. Zu Beginn des Jahres ist die Liste mit guten Vorsätzen oftmals sehr lang. Dabei ist der Januar der perfekte Zeitpunkt, um nicht nur gute Vorsätze zu fassen, sondern aktiv für die eigene Gesundheit vorzusorgen. Unsere Challenge #Gesundgecheckt motiviert dazu, jetzt schon den eigenen Kalender mit allen wichtigen Vorsorgetermine zu füllen.

Unterstützung bekommen wir bei unserer Challenge im Januar von Kristina Vogel. Gemeinsam mit Bundesministerin Dorothee Bär erklärt sie, warum Vorsorge so wichtig ist und wie einfach es ist, Termine gleich zu Beginn des Jahres zu planen.

Und so geht’s:

  • Mache dir eine Übersicht: Welche Vorsorge steht bei dir und deinen Kindern an?

  • Vereinbare für das gesamte Jahr die Vorsorge-Termine.

  • Trag die Termine in deinen digitalen und analogen Kalender ein.

  • Erinnere deine Familie sowie Freundinnen und Freunde, zur Vorsorge zu gehen.

  • Teile über unsere Social-Media-Kanäle, dass du alle Termine vereinbart hast und motiviere andere zum Nachmachen.

  • #Gesundgecheckt auf Instagram

    #Gesundgecheckt auf Instagram

    Im Video sprechen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär und zweifache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel darüber, warum regelmäßige Checks so entscheidend sind.

Für wen welche Vorsorge relevant ist

  • Empfohlene Vorsorge-Termine hängen von Alter und Geschlecht ab. Aber auch Vorerkrankungen im eigenen Leben oder der Familie gilt es, zu berücksichtigen. Der Gemeinsame Bundesausschuss empfiehlt gezielte Untersuchungen, die zu einer Früherkennung möglicher Krankheiten führen, um diese rechtzeitig behandeln zu können. Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sind dabei besonders relevante Termine.

Übersicht aller relevanten Vorsorgeuntersuchungen

  • Kindern werden sämtliche U-Untersuchungen sowie Vorsorge-Termine bis zum 18. Lebensjahr empfohlen:

    • U1-Untersuchung: unmittelbar nach der Geburt

    • Erweitertes Neugeborenen-Screening, Neugeborenen-Hörscreening: 2. bis 3. Lebenstag

    • U2-Untersuchung: 3. bis 10. Lebenstag

    • U3-Untersuchung: 4. bis 5. Lebenswoche

    • U4-Untersuchung: 3. bis 4. Lebensmonat

    • U5-Untersuchung: 6. bis 7. Lebensmonat

    • U6-Untersuchung: 10. bis 12. Lebensmonat

    • U7-Untersuchung: 2

  • Bei Frauen unterscheiden sich die Vorsorge-Termine je nach Alter sowie abhängig von einer möglichen Schwangerschaft: 

    • Zahnvorsorgeuntersuchung: ab 18 Jahre, alle sechs Monate

    • Chlamydien-Screening: bis 25 Jahre jährlich

    • Gesundheits-Check: zwischen 18 und 35 Jahren einmalig, ab 35 Jahren alle drei Jahre

    • Krebsfrüherkennung mit gezielter Anamnese, Abstrich vom Gebärmutterhals sowie Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane: 20 bis 34 Jahre jährlich, ab 35 Jahren alle drei Jahre

    • Erweiterte Krebsfrüherkennung für Frauen: ab 30 Jahre jährlich

    • Hautkrebs-Screening: ab 35 Jahre alle zwei Jahre

    • Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C: ab 35 Jahre einmalig

    • Brustkrebsfrüherkennung durch das Mammographie-Screening: 50 bis 75 Jahre, alle zwei Jahre

    • Darmkrebsfrüherkennung: ab 50 Jahre alle zwei Jahre, alternativ: alle zehn Jahre

    Schwangere Frauen:

    • Basis-Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung von Schwangerschaftskomplikationen: dreimal während der Schwangerschaft

    • HIV-Antikörper-Test zur Früherkennung einer HIV-Infektion: einmal während der Schwangerschaft

    • Chlamydien-Screening: einmal während der Schwangerschaft

    • Screening auf Schwangerschaftsdiabetes: 6. bis 7. Schwangerschaftsmonat

  • Männer sollten diese Vorsorge-Termine wahrnehmen:

    • Zahnvorsorgeuntersuchung: ab 18 Jahre, alle sechs Monate

    • Gesundheits-Check: zwischen 18 und 35 Jahren einmalig, ab 35 Jahren alle drei Jahre

    • Hautkrebs-Screening: ab 35 Jahre alle zwei Jahre

    • Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C: ab 35 Jahre einmalig

    • Krebsfrüherkennung der Prostata: ab 45 Jahre jährlich

    • Darmkrebsfrüherkennung: ab 50 Jahre, alle zwei Jahre, alternativ: alle zehn Jahre

    • Ultraschalluntersuchung auf Bauchaortenaneurysma: ab 65 Jahre einmalig

Förderung des BMFTR im Bereich der Prävention

Prävention ist ein wichtiger Hebel, um das deutsche Gesundheitswesen zukunftsfest zu machen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stärkt die Gesundheitsvorsorge durch Wissensgenerierung, Erforschung neuer Präventionsansätze sowie durch die gezielte Förderung von Umsetzungsstrategien und vorsorgerelevanten Technologien. 

Fördermaßnahmen zur Prävention von Krebserkrankungen kümmern sich u.a. um die Prävention und Früherkennung von Darmkrebs speziell bei Menschen im jungen Erwachsenenalter sowie um die risikoadaptierte Krebsfrüherkennung bei Krebserkrankungen, für die es bisher noch keine Früherkennungsprogramme gibt.

Die seit 2014 laufende NAKO-Gesundheitsstudie ist ein Leuchtturmprojekt, bei dem rund 200.000 erwachsene Frauen und Männer über mehrere Jahrzehnte medizinisch begleitet werden. So können Faktoren identifiziert werden, die Krankheiten begünstigen – was wiederum hilft, neue Präventionskonzepte zu entwickeln. 

Das BMFTR fördert Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen. Diese Forschungsverbünde kombinieren Gesundheitsförderung und ökologische Nachhaltigkeit sowie Aspekte der sozialen Gerechtigkeit. Die geförderten Vorhaben sollen dazu beitragen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Gesundheitsschäden vorzubeugen und faire Lebensumwelten für ausreichende Bewegung und gesundheitsförderliche Ernährung zu schaffen.

Weitere Informationen

  • Informationen des BMFTR

    Informationen des BMFTR

    Die Präventionsforschung trägt dazu bei, Krankheiten zu verhindern und länger gesund leben zu können. Weitere Informationen zum Thema.

  • Präventionsforschung stärken

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    Erfahren Sie mehr über die Gesundheitsforschung zum Thema Prävention.

  • NAKO-Gesundheitsstudie

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    Die NAKO-Gesundheitsstudie zur Erforschung von Volkskrankheiten ist in ihrer Größe, thematischen Breite und Detailtiefe europaweit einzigartig.