Blind Spots

Tote Winkel in der Medizin

Digitale Medizin basiert auf Daten. Wer darin fehlt, bleibt unsichtbar. Die Ausstellung Blind Spots – Tote Winkel in der Medizin zeigt, warum das ein Problem ist und wie wir es ändern können.

Steckbrief

  • Projektverantwortliche: Julia Meisner-Dieffendahl (Referentin Politik & Wissenschaft, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI))

  • Themenbereich: Digitalisierung, Frauengesundheit, Partizipation 

  • Ort: Mobiles Ausstellungsformat mit verschiedenen Stationen im Osten Deutschlands  

  • Zielgruppe: Junge Menschen zwischen 17 und 22 Jahren

  • Teilnahmemöglichkeiten: Besuch der interaktiven Ausstellungs-Tour und die Teilnahme an den begleitenden Diskussionsveranstaltungen sowie Besuch der online Ausstellung (beides ab Mitte August)
     

Drei Fragen an das Projekt

  • Wie prägen Daten und insbesondere Datenlücken die digitale Medizin? Wie wirken sie sich auf Vorsorge, Diagnose und Behandlung aus? Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft nimmt die mobile Ausstellung Blind Spots – Tote Winkel in der Medizin diese Fragen in den Blick. Mit digitalen und analogen Exponaten sowie begleitenden Gesprächen beschäftigen sich Besucherinnen und Besucher mit ihrer Bereitschaft zur Freigabe von Daten für die medizinische Forschung.

  • In überraschenden interaktiven Gemälden erzählt Blind Spots Geschichten aus der Medizin. Sie zeigen wie Ausgrenzung, Vorbehalte und Fehleinschätzungen die Datengrundlagen von Diagnostik und Therapie geprägt haben – und was wir daraus lernen können. Anhand konkreter Szenarien stellt sie Ausstellungsbesuchende immer wieder vor die praktische Entscheidung: Bist du bereit deine Daten zu geben?

  • Gute Daten sind entscheidend für eine wirksame Medizin der Zukunft. Doch bilden viele Datensätze die Vielfalt der Gesellschaft nur unzureichend ab. Dadurch können Fehleinschätzungen und Ungleichheiten in der Versorgung entstehen. Mit unserem Projekt machen wir sichtbar, warum Daten für die Forschung so wichtig sind und welche gesellschaftliche Verantwortung damit verbunden ist. Nur durch eine breitere Datenbasis kann Medizin gerechter, genauer und zukunftsfähiger werden.

Weitere Informationen

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    Alle Informationen zum Projekt „Blind Spots" gibt es auf der Website.