Drei Thementage bringen Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um zu informieren und zu diskutieren: Wie können Daten helfen, Krankheiten zu verhindern und unsere Gesundheit zu stärken?
Gesunde Zukunft für alle durch datenbasierte Prävention
Fit für morgen!

Steckbrief
Projektverantwortliche: Lea Holtmann (Akademienunion, Koordination Verbund), Annette Schaefgen (Akademieunion), Thomas Steiner (Acatech), Stefanie Nowak (BAdW), Ann-Christin Bolay (BBAW), Johannes Schmoldt/Sonja Kastilan (Leopoldina)
Themenbereich: Prävention, Personalisierung, Digitalisierung, Partizipation
Ort: Berlin, Halle (Saale), München
Zielgruppe: Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, abhängig vom konkreten Format
Teilnahmemöglichkeiten:
13.04.2026 – München, Gymnasium Freiham: Schülerworkshop „Chill mal, aber wie?“
20.06.2026 – München, Zamanand Festival: Pavillon „Schlaf gut, aber wie?“
30.08.2026 – Halle, traditionelles Laternenfest am Saaleufer: Tanz-Workshop „mehr Schwung fürs Hirn“ (für alle)
02.09.2026 – Halle, Leopoldina, Jägerberg: Fishbowl-Diskussion zu Sport & Hirngesundheit
29.09.2026 – München, acatech Forum, Fit für Morgen – Wie uns Daten gesünder machen können
30.09.2026 – Berlin, Gendarmenmarkt: Präventionsparcours (offen für alle)
30.09.2026 – Berlin, Paneldiskussion
Drei Fragen an das Projekt
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Die Veranstaltungsreihe soll die öffentliche Debatte über Prävention stärken. Dabei sollen Wissenschaft und Gesellschaft in einen direkten Austausch treten und über Chancen und Risiken datenbasierter Gesundheitsvorsorge diskutieren. Ziel ist es, Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse zu fördern und die gesellschaftliche Entscheidungsfähigkeit im Umgang mit Gesundheitsdaten zu stärken. Zudem sollen Konflikte zwischen Datenschutz, Verantwortung und individuellem Nutzen diskutiert werden.
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Besonders ist, dass alle großen Wissenschaftsakademien erstmals gemeinsam ein zweistufiges Gesprächsformat umsetzen: An drei interaktiven Thementagen vermitteln wir verständlich, was die Forschung über chronische, nicht ansteckende Krankheiten weiß. Dabei tauschen wir uns mit Bürgerinnen und Bürgern über Chancen, Risiken und den verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten aus – die dabei auftretenden Fragen und Erfahrungen werden in die anschließenden wissenschaftlichen Diskussionen eingebracht. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, der neue Zugänge zur Prävention eröffnet.
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Die zunehmende Nutzung von Daten zur Gesundheitsvorsorge bietet große Chancen für die Gesundheit. Gleichzeitig gibt es Vorbehalte in der Gesellschaft, vor allem beim Thema Datenschutz und Überwachung. Auch die Meinungen über Wissenschaft und den Umgang mit Gesundheitsdaten gehen weit auseinander. Die Veranstaltungsreihe greift diese Spannungen auf und stellt eine zentrale Frage in den Mittelpunkt: Wie kann Gesundheitsvorsorge mit Daten so gestaltet werden, dass sie verantwortungsvoll genutzt wird und Vertrauen schafft?