Wie erleben junge Menschen ihre Gesundheit, Alltagsbelastungen und Versorgung? Entwickle Deine eigene Bildserie und werde Teil einer digitalen Ausstellung.
JuStHEALTH – Junge Stimmen für Gesundheit
Gesundheit aus Sicht der Jugend – Beteiligungsprojekt mit Fotografie, Storytelling und Ausstellungen

Steckbrief
Projektverantwortliche: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Universität Bielefeld: Dr. Anna Christina Nowak, Nico Noltemeyer-Gautier, Sylja Wandschneider, Dr. Sarah Wüllner
Themenbereich: Partizipation
Ort: Zwei Kommunen in Deutschland (Bielefeld, Chemnitz) sowie Abschlussveranstaltungen in Berlin und Bielefeld
Zielgruppe: Junge Menschen ab 16 Jahren mit und ohne Fluchtgeschichte
Teilnahmemöglichkeiten:
kostenfreie Teilnahme an einem Fotografie- und Storytelling-Workshop (April, Mai, Juni)
anschließende Projektphase mit eigener fotografischer Arbeit
gemeinsames Auswertungswochenende in Berlin (September)

Drei Fragen an das Projekt
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JuStHEALTH gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Sicht auf (psychosoziale) Belastungen und den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu zeigen. In Workshops zu Fotografie und bildlichem Storytelling entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen und setzen diese fotografisch um. Ziel ist es, Jugendlichen einen Raum für ihre Erfahrungen, sowie ihre Meinungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich Gesundheit zu bieten.
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Das Projekt verbindet kreative Medienarbeit mit aktiver Beteiligung an Gesundheitsthemen. Junge Menschen bringen ihre eigenen Sichtweisen zu gesundheitlichen Belastungen, Stress, Unsicherheiten und Hürden im Gesundheitssystem ein und prägen so die Debatte. Durch die Kombination aus professionell begleiteten Fotoworkshops und eigenständiger Projektphase entwickeln die Jugendlichen lebensnahe Bildserien, die in einer digitalen Ausstellung präsentiert werden. So werden die komplexen Themen gleichzeitig emotional und leicht verständlich vermittelt.
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Psychosoziale Belastungen bei jungen Menschen nehmen zu, gleichzeitig ist der Zugang zu Unterstützungsangeboten oft schwierig. Besonders Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen oder persönlichen Erfahrungen kommen in öffentlichen Diskussionen selten zu Wort. Daher ist es wichtig, ihre Ausdrucksfähigkeit zu stärken und die vielfältigen Lebensrealitäten sichtbar zu machen. So entstehen Impulse für eine jugendgerechte und inklusive Medizin der Zukunft.