Kann Musik unser Gehirn gesund halten? Oder die Heilung bei Erkrankung unterstützen? Eine bundesweite Wissenschaftskonzertreihe macht moderne Hirnforschung und Medizintechnik über Live-Musik erlebbar. Zum Mithören und Mitforschen.
Noten und Neuronen
Musik für die Gehirngesundheit
Einleitung

Steckbrief
Projektverantwortliche: Priv.-Doz. Dr. med. Theodor Rüber (Universitätsklinikum Bonn UKB, Projektkoordination, Musikalische Leitung, Wissenschaft und Programm), Prof. Dr. rer. nat. Daniela Sammler (Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaft und Programm), Sabine Hoffmann (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen DZNE, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)
Themenbereich: Prävention, Digitalisierung, Partizipation
Ort: Köln, Bonn, Berlin, Dortmund und München
Zielgruppe: Musikinteressierte, Familien, Kulturpublikum, Wissenschaftsinteressierte, Studierende, Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen sowie Fachpublikum aus Medizin, Wissenschaft und Gesundheitswesen
Teilnahmemöglichkeiten: Besuch der Wissenschaftskonzerte, aktive Mitwirkung an interaktiven Formaten während der Veranstaltungen sowie freiwillige Teilnahme an wissenschaftlichen Begleitstudien. Die Verbindung von Live-Musik, Wissenschaft und Austausch mit dem Publikum ermöglicht ein unmittelbares Erleben aktueller Forschung.
Drei Fragen an das Projekt
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Wie wirkt Musik auf unser Gehirn? Und kann sie helfen, unser Gehirn bis ins hohe Alter gesund zu halten? Diesen Fragen widmet sich die bundesweite Wissenschaftskonzertreihe „Noten und Neuronen“. Das Projekt verbindet Live-Musik, Neurowissenschaft und öffentliche Wissenschaftskommunikation in bekannten Konzerthäusern. Ziel ist es, aktuelle Forschung zu Musik und Gehirn, Vorsorge, gesundem Altern und Demenz verständlich, emotional und für alle zugänglich zu machen.
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Die Besonderheit von „Noten und Neuronen“ ist die Verbindung von Konzert, Wissenschaft und aktiver Beteiligung des Publikums. Die Idee des Projekts ist, aktuelles Wissen und Forschung zu Gehirngesundheit, Prävention und Demenz für viele Menschen dort erlebbar zu machen, wo sie Kultur erleben: im Konzertsaal. Führende Forschende, ein über 120-köpfiger Chor und ein Orchester mit mehr als 100 Musizierenden gestalten gemeinsam ein neuartiges Format aus Musik, Wissenschaft und moderner Technik.
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Neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass soziale Kontakte, geistige und körperliche Aktivität sowie die Beteiligung an kulturellen Angeboten die Gesundheit des Gehirns unterstützen können. Musik vereint alles auf besondere Weise. Mit „Noten und Neuronen“ bringen wir aktuelles Wissen aus der Forschung in die Mitte der Gesellschaft und laden Menschen zu einem gemeinsamen Kultur- und Wissenschaftserlebnis ein.