Der StadtLandMitmachbus bringt die Medizin der Zukunft zu den Menschen. Besucht unseren Gallery Walk, sprecht mit Forschenden und teilt eure eigenen Ideen und Gedanken zur Medizin der Zukunft!
StadtLandMitmachbus
Ein partizipativer Roadtrip im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft

Steckbrief
Projektverantwortliche: Prof. Matthias Braun (Projektleitung), Ph.D. Christabel Mennicken (Projektmanagement), Lehrstuhl für Sozialethik der Universität Bonn
Themenbereich: Partizipation
Ort: hauptsächlich ländliche Regionen rund um Bonn (z. B. Rheinland, Siebengebirge, Eifel)
Zielgruppe: Familien mit jungen Kindern, Jugendliche, Erwachsene mit wenig Kontakt zu Wissenschaft und Forschung
Teilnahmemöglichkeiten: Teilnahmemöglichkeiten bestehen durch den Besuch eines Haltestopps des StadtLandMitmachbus und das Mitmachen an den Kreativ-Stationen. Darüber hinaus ist eine Teilnahme am „Ideation Workshop“ in Bonn möglich, bei dem Ideen aus der Bevölkerung gemeinsam zu konkreten Forschungsfragen weiterentwickelt werden. Außerdem können Interessierte die Abschlussveranstaltung im Dezember in Bonn besuchen.
Drei Fragen an das Projekt
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Der StadtLandMitmachbus richtet sich v.a. an Menschen im ländlichen Raum, die im Alltag bisher wenig Berührung mit universitärer Forschung und Wissenschaft hatten. Ziel ist es, diese Menschen über aktuelle Themen wie Robotik in der Medizin, das Immunsystem oder medizinische Ethik zu informieren. Gleichzeitig geht es darum, ihre Meinungen und Sichtweisen in Hinblick auf die „Medizin der Zukunft“ zu hören und ernst zu nehmen.
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Die Besonderheit des Projekts liegt zum einen in der Zielgruppe – Menschen im ländlichen Raum – und zum anderen im gemeinsamen Arbeiten von Forschenden und Bürgerinnen und Bürgern. Zunächst sammeln die Teilnehmenden Ideen und Vorschläge. Diese werden mit Unterstützung von Fachleuten zu konkreten Forschungsfragen weiterentwickelt. So können die Teilnehmenden die Forschung direkt mitgestalten und erfahren, dass ihre Perspektiven wichtig sind und etwas bewirken.
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Der StadtLandMitmachbus stärkt Demokratie, indem er offen zeigt, wie öffentliche Gelder eingesetzt werden und Beteiligung ermöglicht. Als leicht zugängliches Angebot kommt er gezielt zu Menschen außerhalb von Universitätsstädten und bindet sie aktiv ein. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen, Fragen, Sorgen und Sichtweisen einbringen und Forschung mitgestalten – auch ohne studiert zu haben. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Gesellschaft und Wissenschaft und bei den Menschen das Gefühl, etwas bewirken zu können.