Unser Alltag hat mehr Einfluss auf unsere Gesundheit, als viele denken. Was wir essen, wie viel wir uns bewegen, wie wir schlafen oder mit Stress umgehen – all das kann sich auf unser Immunsystem auswirken und langfristig zu chronischen niedrigschwelligen Entzündungsprozessen beitragen. Forschende sprechen dann von einer „Metaflammation“. Sie bleibt oft lange unbemerkt, fördert aber die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Herz‑Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer.
Achtung: Entzündlich! Wie Lebensstil und Immunsystem zusammenhängen
Einleitung
Unser Körper lebt noch in der Steinzeit
In der Steinzeit war es wichtig, Energie in Form von Fett zu speichern, um Zeiten ohne Nahrung zu überstehen. Unsere Vorfahren waren ständig in Bewegung und legten täglich bis zu 20 Kilometer zurück. Heute sieht die Welt ganz anders aus: Wir sitzen viel, bewegen uns wenig und essen energiereiche Nahrung. Für unseren Körper kam diese Veränderung zu schnell – viele biologische Prozesse stammen aus einer Zeit mit anderen Lebensbedingungen und passen deshalb nicht optimal zu unserem heutigen Alltag.
Stimmen aus der Forschung
Im Sonderforschungsbereich „Metaflammation and Cellular Programming“ an der Universität Bonn erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der Metaflammation. Erfahre in den folgenden Videos und auf der MS Wissenschaft mehr über Metaflammation, den Zusammenhang zwischen Lebensstil und Gesundheit und darüber, wie Forschung zu einem gesünderen Lebensstil beitragen kann.