Im Juli dreht sich bei uns alles um Bewegung und Sport – und das nicht nur wegen der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Denn Bewegung macht gesund. Werde selbst aktiv und bring Schwung in deine Routine mit unserer Challenge #BallHochhalten!
Challenge: Bewegung und Sport im Juli
Mach mit bei der Challenge #BallHochhalten!
Schon gewusst? Unsere Lebenserwartung kann sich um bis zu zehn Jahre erhöhen, wenn wir anfangen, regelmäßig Sport zu machen. Das zeigt, wie groß die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit ist. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen rund 60 Prozent aller vorzeitigen Todesfälle bei chronischen Erkrankungen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurück. Dazu gehören zum Beispiel Tabak, Alkohol, ungesunde Ernährung, Übergewicht – und eben auch Bewegungsmangel.
Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer hat uns die Sportbegeisterung gepackt. Ein guter Anlass, nicht nur zuzuschauen, sondern sich auch selbst wieder mehr zu bewegen. Das muss nicht immer gleich ein ganzes Spiel oder der Marathon sein. Schon kleinere Bewegungseinheiten können den Unterschied machen. Wichtig ist vor allem, dass wir sie in unseren Alltag einbauen und so regelmäßig aktiv sind. Die WHO empfiehlt für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, wöchentlich etwa 150 bis 300 Minuten moderat aktiv zu sein, zum Beispiel durch schnelles Gehen oder Radfahren. Alternativ reichen auch 75 bis 150 Minuten Bewegung mit hoher Intensität aus.
Challenge: #BallHochhalten
Also nichts wie los: Bei unserer Challenge im Juli geht es darum, einen oder mehrere Bälle möglichst lange in der Luft zu halten.
Und so geht’s:
Schnapp dir einen Ball und halte ihn möglichst lange hoch. Egal, ob einen Fußball mit dem Fuß, einen Tischtennisball mit dem Schläger oder mehrere Bälle beim Jonglieren.
Wie oft schaffst du es? Mache ein Video und zähle deine Ballkontakte mit Fuß, Hand oder Schläger. Teile das Ergebnis über Social Media zusammen mit dem Hashtag #BallHochhalten.
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Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert bereits seit 2004 zahlreiche Projekte, die zur Verbesserung der Gesundheit durch Ernährung und Bewegung forschen. Das Ziel ist, mehr über die Wirksamkeit von präventiven Bewegungsprogrammen zu erfahren und dieses Wissen anschließend in die Praxis zu bringen.
Vor allem der Forschungsverbund „CAPITAL4Health“ hat grundlegende Beiträge geleistet, das Potenzial von Bewegungsprogrammen für die Bevölkerung zu erforschen. Es erhielt von 2015 bis 2023 eine Förderung innerhalb der Fördermaßnahme „Forschungsverbünde zur Primärprävention und Gesundheitsförderung“. Ein wichtiges Ergebnis des Verbundes war, die zentrale Bedeutung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – etwa Erzieherinnen und Erziehern in Kitas oder Lehrkräften in Schulen – für die Entwicklung eines bewegungsorientierten Lebensstils für Kinder und Jugendliche herauszuarbeiten.
Auch auf institutioneller Ebene passiert viel: Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) entwickelt wirksame Strategien zur Prävention chronischer, nichtübertragbarer Erkrankungen – mit dem Ziel, frühzeitig die Weichen für einen gesunden Lebenslauf zu stellen. Ausreichende Bewegung spielt dabei eine große Rolle. Ziel der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZD) ist es, Ergebnisse aus der Forschung schneller für die Gesundheitsversorgung nutzbar zu machen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist dabei, Volkskrankheiten vorzubeugen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung untersuchen zum Beispiel, wie geschlechtsspezifische Unterschiede die Entstehung und den Verlauf von Diabetes beeinflussen. Das Helmholtz Zentrum München erforscht den Zusammenhang von Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas und Stoffwechselstörungen auf das Herz und die Gefäße.
Auf internationaler Ebene fördert das BMFTR Projekte im Rahmen der Europäischen Partnerschaft „ERA4Health“. Diese zielt darauf ab, die Aktivitäten von Förderorganisationen im Europäischen Forschungsraum (EFR) für Gesundheit und mehr Wohlbefinden zu koordinieren. Aktuell werden zum Thema Bewegung und Ernährung fünf deutsche Arbeitsgruppen in fünf transnationalen Verbünden in der laufenden Maßnahme „HealthEquity – Gesundheitliche Chancengleichheit durch gesunde Ernährung und Bewegung“ gefördert.
Auch Fragen zur geschlechtersensiblen Medizin sollten bei Forschungsprojekten aus dem Bereich Sport nicht vernachlässigt werden. Das betrifft unter anderen die systematische Erfassung und Analyse von geschlechtsspezifischen Daten. Im November 2024 hat das BMFTR eine Förderrichtlinie veröffentlicht, die explizit darauf abzielt, den sogenannten Gender Data Gap – die Datenlücke zwischen Männern und Frauen – in der klinischen Forschung zu schließen. Als einer der großen Forschungsförderer gestaltet das BMFTR den aktuellen Paradigmenwechsel mit: weg von einer optionalen Betrachtung des Geschlechts hin zu einer Berücksichtigung aller Geschlechter in Forschungsvorhaben.
Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft erhalten zahlreiche Projekte mit kreativen Ansätzen für die Wissenschaftskommunikation eine Förderung. Dazu gehört auch das Projekt „FanBeats“, das sich direkt im Fußball-Stadion und mit den Menschen vor Ort der Frage widmet, was wir für unsere Herzgesundheit tun können. Am 4. Juli lädt ein Aktionsstand bei der Saisoneröffnung des SC Paderborn 07 dazu ein, auf Torwände zu kicken und dabei einen Gesundheitscheck zu erhalten. Weitere Aktionen folgen im Laufe des Jahres. Das Projekt „move the future“ veröffentlicht vor allem in den Sommerferien gemeinsam mit Spielerinnen und Spielern des 1. FC Union Berlin Videos mit Bewegungsübungen über Social Media.