Den Alltag mal anders meistern: Im September steht die Gesundheit unseres Nervensystems im Fokus. Mit der Challenge #MachsMitLinks trainierst du deine ungeübte Hand und bringst dein Gehirn auf Trab.
Challenge: Erkrankungen des Nervensystems im September
Mach mit bei der Challenge #MachsMitLinks!
Unser Nervensystem ist die Schaltzentrale unseres Körpers. Es steuert nahezu alle Funktionen und unterteilt sich ins zentrale und periphere Nervensystem. Zum zentralen Nervensystem gehören das Gehirn und das Rückenmark. Das periphere Nervensystem verbindet das zentrale Nervensystem mit dem restlichen Körper.
Was passiert, wenn diese Strukturen erkranken? Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson bauen sich Nervenzellen im Laufe der Zeit immer weiter ab. Die Folgen sind zum Beispiel kognitive Einschränkungen, motorische Störungen und auffällige Änderungen im Verhalten. Andere neuronale Erkrankungen können zu chronischen Schmerzen führen. Aber auch akute, lebensbedrohliche Notfälle wie ein Schlaganfall gehören zu den Erkrankungen des Nervensystems.
Diese Art von Beeinträchtigungen wird in Zukunft voraussichtlich immer häufiger auftreten. Der Grund: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Bereits heute leben etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland mit Alzheimer, einer Form von Demenz. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl in den nächsten 20 bis 30 Jahren verdoppeln.
Challenge: #MachsMitLinks
Wir alle können etwas dafür tun, dass unser Gehirn fit bleibt – zum Beispiel mit der Challenge #MachsMitLinks.
Und so geht’s:
Egal ob Schreiben, Zähneputzen oder Tischtennis spielen – übe eine beliebige Tätigkeit mit der Hand aus, die du in der Regel nicht dafür nutzt. Für die allermeisten Menschen ist das die linke Hand.
Nimm dich dabei auf und poste das Video mit dem Hashtag #MachsMitLinks auf Social Media.
Mehr zur Hirngesundheit
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Wie entsteht Demenz? Welche Fortschritte gibt es in der Forschung? Und wie lässt sich die Gesundheit des Gehirns stärken? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich der Podcast „90 Milliarden“. Gespräche mit Forschenden, Betroffenen und Fachleuten zeigen, wie eng wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen miteinander verbunden sind. In unserem Themenmonat ist Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär zu Gast.
Wie Musik auf unser Gehirn wirkt, ist die zentrale Frage des Förderprojekts „Noten und Neuronen – Musik für die Gehirngesundheit“. Es verbindet Konzerterlebnisse mit Einblicken in die moderne Hirnforschung. Dabei erfahren Besucherinnen und Besucher, welche Rolle Musik für unser Denken, Fühlen und Erinnern spielt und was die Wissenschaft darüber bereits weiß.
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Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt mit verschiedenen Fördermaßnahmen die Forschung zu Erkrankungen des Nervensystems. Zu den geförderten Institutionen gehört das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Mehr als 1.200 Expertinnen und Experten arbeiten an zehn Standorten gemeinsam daran, die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems zu verstehen und neue Ansätze für eine wirksame Vorsorge, Therapie und Patientenversorgung zu finden. Das DZNE beteiligt sich zudem auch an der Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie.
Das „EU Joint Programme – Neurodegenerative Erkrankungen (JPND)“ verfolgt das Ziel, Therapieverfahren und Diagnosemöglichkeiten für neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln oder zu verbessern. Gefördert werden transnationale Verbünde, an denen Arbeitsgruppen aus mindestens drei Ländern beteiligt sind. Die einzelnen Verbünde forschen an themen- und krankheitsspezifischen Fragestellungen.
Um die großen Herausforderungen rund um Erkrankungen des Nervensystems zu bewältigen, hat die Europäische Kommission gemeinsam mit den europäischen Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern die „Europäische Partnerschaft zur Gesundheit des Gehirns” (EP BrainHealth) ins Leben gerufen. Sie ist mit 60 Organisationen aus 36 Ländern aktuell weltweit die bedeutendste Forschungsinitiative zur Gehirngesundheit. Die Partnerschaft wird von Deutschland mit dem BMFTR als zuständigem Ministerium gemeinsam mit dem DLR Projektträger koordiniert. Das Ziel: Antworten auf die großen medizinischen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen finden, die durch die Zunahme psychischer und neurologischer Erkrankungen in Europa und weltweit entstehen.