Zeit, einmal durchzuatmen: Im November steht die psychische Gesundheit im Vordergrund. Mit der Challenge #MeineTankstelle füllst du deine Energiereserven auf und stärkst deine Psyche.
Challenge: Psychische Gesundheit im November
Mach mit bei der Challenge #MeineTankstelle!
Psychische Erkrankungen sind keine Frage davon, wie „stark“ oder „schwach“ jemand ist. Belastungen für die Psyche können von Person zu Person unterschiedlich aussehen: Einsamkeit, Kriege, Konflikte, individuelle Lebensumstände, der Klimawandel, die problematische Nutzung von Substanzen oder von digitalen Medien – die Liste ist lang.
Weltweit sind mittlerweile beinahe doppelt so viele Menschen von psychischen Erkrankungen betroffen wie noch im Jahr 1990. In Deutschland erleben heute mehr als ein Drittel der Menschen im Laufe des Lebens eine psychische Erkrankung, viele bereits in jungen Jahren. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Betroffenen selbst, sondern auch auf ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft als Ganzes. Psychische Krankheiten sind in Deutschland einer der wichtigsten Gründe für den Verlust gesunder Lebensjahre. Dazu kosten sie unser Gesundheitswesen jedes Jahr Dutzende Milliarden Euro.
Wie können wir psychische Gesundheit stärken, Belastungen früher erkennen und Erkrankungen wirksamer behandeln? Die Forschung setzt unter anderem auf neue Ansätze mit innovativen Technologien: spielerische Angebote, KI-gestützte Therapiebegleiter und digitale Sprechstunden erleichtern den Zugang zu Unterstützung.
Challenge: #MeineTankstelle
Psychische Gesundheit klingt groß, beginnt aber oft im Kleinen – zum Beispiel mit der Challenge #MeineTankstelle.
Und so geht’s:
Wo erholst du dich und tankst neue Energie? In der Natur? Zuhause auf dem Sofa?
Poste ein Bild von deinem liebsten Ort zum Durchatmen mit dem Hashtag #MeineTankstelle auf Social Media.
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Mit dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG)fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) den Auf- und Ausbau eines bundesweiten Netzwerks. Forschende aus 27 Einrichtungen an sechs Standorten forschen gemeinsam zur Entstehung, Behandlung und Vorsorge von psychischen Erkrankungen. Der Aufbau erfolgte von 2023 bis 2025. In der aktuellen Ausbauphase werden innovative Behandlungsansätze, wissenschaftlich fundierte Psychotherapie und die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Praxis weiter vorangetrieben.
Im Rahmen der Richtlinie „Interaktive und Gamification-basierte Technologien zur Förderung der psychischen Gesundheit im Kindesalter (GamKi)“fördert das BMFTR digitale Technologien für den Einsatz in der Psychotherapie. Sie sollen helfen, alltägliche Übungen durchzuführen und die Wartezeiten zwischen Therapiesitzungen zu überbrücken. Gamification, also der Einsatz spielerischer Elemente, kann dabei die Motivation von Kindern und Jugendlichen steigern.
Das BMFTR war maßgeblich an der Entstehung der Europäischen Partnerschaft BrainHealthbeteiligt und koordiniert diese derzeit. Mit 60 Organisationen aus 36 Ländern ist sie die weltweit bedeutendste Forschungsinitiative zur Gehirngesundheit. Zusätzlich legt sie einen starken Fokus auf psychische Gesundheit. Das BMFTR ist auch Teil des Network of European Funding for Neuroscience (ERA-NET NEURON). Das Netzwerk erforscht neben Erkrankungen des Nervensystems auch psychische Erkrankungen sowie die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und Technologien.