Challenge: Kinder- und Jugendgesundheit im Juni

Mach mit bei der Challenge #DieErsten1000Tage!

In Kindheit und Jugend stellen wir die Weichen für unser weiteres Leben. Das gilt auch für unsere Gesundheit. Deswegen steht im Juni die Kinder- und Jugendgesundheit im Fokus – auch bei unserer Challenge #DieErsten1000Tage.

Wer wünscht sich für das eigene Kind nicht, dass es gesund ist? Und das ist gut nachvollziehbar. Auch, weil wir in jungen Jahren den Grundstein für die körperliche und geistige Gesundheit im Erwachsenenalter legen. Gesund groß zu werden heißt mehr, als selten krank zu sein. Es geht darum, sich gut zu entwickeln, sich wohlzufühlen und Unterstützung zu erhalten. Damit das gelingt, brauchen Kinder und Jugendliche Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf genauso wie stabile soziale Beziehungen und emotionale Sicherheit. Gesundheitsförderung setzt deshalb früh an: Sie stärkt Kinder, Jugendliche und Eltern darin, sich im Alltag gut um sich zu kümmern. Wichtig ist außerdem, Erkrankungen und Auffälligkeiten in der Entwicklung früh zu erkennen – zum Beispiel bei Vorsorgeuntersuchungen. Und wenn Kinder oder Jugendliche doch einmal krank werden, kommt es auf eine altersgerechte medizinische Versorgung an.

Challenge: #DieErsten1000Tage

Wie entstehen gute Voraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen – heute und in Zukunft? Die Forschung hat in den letzten Jahren deutlich gemacht, wie sehr die Ernährung der ersten 1.000 Tage das spätere Leben beeinflusst. In diesen Zeitraum fällt auch die Schwangerschaft und insbesondere die Stillzeit. 

Worauf kommt es in dieser Zeit besonders an?

  • Möglichst frische und wenig verarbeitete Lebensmittel

  • Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Haferflocken

  • Möglichst wenig Zucker, süße Snacks und Zusatzstoffe

Im Juni rufen wir daher die Challenge #DieErsten1000Tage aus.
Das Ziel: sich einen Tag lang so zu ernähren, wie es für die ersten 1.000 Lebenstage empfohlen wird. Mitmachen können alle, die ihr Essen selbst zubereiten. Besonders spannend ist die Challenge für Eltern und Familien.

Und so geht’s:

  • Schau dir das Video mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kinderarzt Dr. Nibras Naami an: Was ist bei der Ernährung in den ersten 1.000 Tagen wichtig? 

  • Such dir einen Tag aus, an dem du dich so ernähren möchtest, wie es für die ersten 1.000 Tage empfohlen wird. Und bereite deine Malzeiten entsprechend vor. 

  • Mache ein Foto von einem Gericht, das du an diesem Tag isst. Teile es in Social Media zusammen mit dem Hashtag #DieErsten1000Tage. 
     

Zum Video

Förderung im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit

Kinder und Jugendliche sollen gesund aufwachsen können. Deswegen unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zahlreiche Vorhaben, Projekte und Einrichtungen in unterschiedlichen Bereichen.

Seit 2024 erhält das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) eine Förderung für seine dreijährige Aufbauphase. Dort arbeiten in Zukunft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland themenübergreifend daran, Maßnahmen für die Gesundheit junger Menschen zu entwickeln und umzusetzen. Es geht darum, Krankheiten des Kindes- und Jugendalters besser zu erkennen, zu vermeiden, zu behandeln und zu erforschen. Dabei steht auch die mentale Gesundheit im Fokus. Eine gemeinsame Forschungsplattform mit dem künftigen Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) soll die Expertisen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Zentren zusammenführen.

Auch im Bereich der Medizintechnik fördert das BMFTR Innovationen zur Kindergesundheit, die frühere Diagnosen, bessere Therapiechancen und eine höhere Lebensqualität ermöglichen. Ein paar Beispiele: KI-gestützte Systeme kommen zur Bewegungsanalyse und Therapieunterstützung zum Einsatz, etwa bei Epilepsie oder Krebserkrankungen. Innovative Implantate können Behandlungen individueller und wirksamer gestalten. Sie helfen unter anderem bei angeborenen Herzfehlern oder bei Infektionen der Atemwege. Und digitale Technologien unterstützen bei psychotherapeutischen Behandlungen, indem sie Kinder im Alltag begleiten oder Fähigkeiten spielerisch vermitteln.

Anknüpfungspunkte gibt es auch im Bereich der Kinderpflege. Hier fördert das BMFTR digitale Lösungen, die Familien mit pflegebedürftigen Kindern im Alltag gezielt entlasten – wie interaktive Lern- und Assistenzsysteme für Kinder mit motorischen Einschränkungen. Dazu gehört eine Plattform, auf der pflegende Eltern ihr Erfahrungswissen teilen, praktische Lösungen sichtbar machen und sich untereinander vernetzen können.

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