Wer muss als erstes Handeln, damit eine erfolgreiche Begrenzung des Klimawandels möglich ist - die Gesellschaft oder die Politik?
Viele Politiker*innen verweisen immer wieder auf die Gesellschaft, wenn sie Maßnahmen zum Klimaschutz nicht konsequent durchsetzen. Die Menschen seien noch nicht "bereit" dafür. Gleichzeitig ist klar, dass jeder einzelne von uns mit seinem individuellen Handeln zwar einen kleinen Einfluss hat, aber die entscheidenden Hebel müssen in der Politik umgelegt werden. Ich frage mich, woher nun der Wandel kommen muss - muss die Gesellschaft sich wandeln, damit die Politik "mutiger" wird oder muss die Politik die Gesellschaft auch zu einem Wandel "zwingen".