Gesundes Leben, Medizin, Pflege

Welche körperlichen psychischen Langzeitfolgen hat die "Helmtherapie" bei der Behandlung von deformierten Säuglingsköpfen? (HWS-Folgen durch Helmgewicht; Bindungsprobleme, weil Eltern belastenden Helm monatelang aufsetzen; ADHS etc.; nicht: Schädelform)

15.03.2022
15.03.2022
Soweit ich weiß gibt es v.a. Studien zur Entwicklung der Schädelform unter der Helmtherapie, jedoch keine Langzeitstudien, die sich bspw. mit den körperlichen (Langzeit)Auswirkungen beschäftigt haben (bspw. stärkeres / jüngeres Risiko für Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule durch das Helmgewicht; erhöhtes Risiko von Angstzuständen durch die monatelange Einfassung des Kopfes durch den Helm über mind. 23 / Tag; Bindungsproblemen etc., weil die Eltern als nahe Bezugspersonen dem Kind 23 Stunden am Tag den Helm aufsetzen). Zudem gab es v.a. Studien der Helmanbieter. Babys sind eine der vulnerabelsten Gruppen unserer Gesellschaft. Es wundert mich, dass eine Therapie, die gerade für diese Gruppe und frei auf dem Markt angeboten wird (nicht im Krankenhaus) nicht durch staatliche Förderung erforscht ist, sondern dass überwiegend Studien der Marktanbieter vorliegen als Orientierung für die Eltern und beratenden Ärzt/innen etc..