Zum Wissenschaftsjahr 2018
„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“

Die neue Ausstellung von Armin Linke

Ausstellung „Ozeane“ von Armin Linke in Oldenburg zu sehen

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“, die neue Ausstellung von Armin Linke, ist vom 6. Juli bis zum 24. September im Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg zu sehen.

In seiner neuen Soloausstellung „Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“ taucht der Künstler Armin Linke in die faszinierenden Welten des offenen Meeres und der Tiefsee ein. Vom 6. Juli bis zum 24. September ist sie im Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg zu sehen. Die Ausstellung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Erforschung der Meere und Ozeane wichtiger ist als je zuvor. Sie ist im Rahmen des „Wissenschaftsjahrs 2016*17 – Meere und Ozeane“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu sehen und lässt zahlreiche Akteure der Meeresforschung zu Wort kommen.

Armin Linke beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren in Filmen und Fotografien mit den vom Menschen verursachten Veränderungen der Erdoberfläche. In seinem neuen Projekt „Ozeane“ begleitet er Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Institute weltweit, um Zusammenhänge zwischen ihren Forschungsaktivitäten aufzuzeigen. In enger Zusammenarbeit mit den GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel und dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen hat Linke eine Choreografie mit Fernerkundungsbildern aus Videoarchiven der Institute geschaffen. Aufgenommen wurden die Bilder, die nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, von ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen, die in einer Tiefe von bis zu 5.000 Metern biologische und geologische Untersuchungen durchführen können.

Zwei Multi-Kanal-Videoinstallationen, die speziell für die architektonischen Gegebenheiten des Edith-Russ-Hauses entworfen wurden, gewähren Einblicke in die komplexen Prozesse der Meeresforschung. Statt Antworten zu geben, lässt Linkes Projekt vielmehr Fragen aufkommen: Wie können wir die Zukunft unseres Planeten nachhaltig gestalten? Welche Umweltstrategien können gefunden werden, um den steigenden Bedarf an marinen Ressourcen zu decken und gleichzeitig die Biodiversität der Ozeane zu schützen? Ist Tiefseebergbau eine Zukunftschance oder eine nicht vertretbare Gefährdung der marinen Umwelt?

05.07.2017

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