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Die Entdeckung der Tiefsee. Ein Tauchgang in Wissenschaft und Literatur
Antje Boetius und David Bennent laden an diesem Abend zu einer wissenschaftlichen und literarischen Reise in die Tiefsee ein. Sie berichten von Tauchgängen und Forschungsfahrten und lesen aus den Werken berühmter Schriftsteller.
Dunkelheit, Kälte und hoher Druck – bei einer Durchschnittstiefe von 3800 Metern erscheint uns die Tiefsee wie ein fremder Planet. Doch birgt sie den größten belebten Raum der Erde und eine enorme, noch unbekannte Vielfalt an Lebensformen und Meereslandschaften.
In Zeiten sich verknappender Ressourcen an Land geraten die Bodenschätze des tiefen Ozeans zunehmend in den Fokus, darunter Gas, Öl, Erze und seltene Erden. Wissenschaftler sind dort einerseits noch immer Entdecker, andererseits erforschen sie, was der Mensch aus dem Meer gewinnen kann und ob und wie er es schützen muss.
Auch Poeten und andere Künstler erkunden seit Jahrhunderten die Tiefsee auf ihre Weise, denn sie hat einen hohen kulturellen Wert. Als gemeinsames Erbe der Menschheit, als letzte große Wildnis bietet sie Raum für Fantasiereisen in unbekannte Welten, zu großen und kleinen Seemonstern.
Antje Boetius und David Bennent laden an diesem Abend zu einer wissenschaftlichen und literarischen Reise in die Tiefsee ein. Sie berichten von Tauchgängen und Forschungsfahrten, lesen aus den Werken von Verne, Lautréamont, Baudelaire, Heine sowie Schiller und machen diese geheimnisvolle Welt erfahrbar. Auch der ewige Konflikt zwischen Mensch und Meer ist Thema dieser Entdeckungsreise.
Die Entdeckung der Tiefsee. Ein Tauchgang in Wissenschaft und Literatur
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45
53175 Bonn
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