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  Mi, 30.11.2016

Mensch & Meer. Die Zukunft des Ozeans

Durch steigenden Bedarf an Nahrung und Rohstoffen, zunehmende Verschmutzung und auch den Klimawandel wächst der Druck auf den Ozean. Professor Martin Visbeck stellt bei seinem exkurs-Vortrag „Mensch und Meer – Die Zukunft des Ozeans“ am 30. November 2016 um 19 Uhr im Wissenschaftszentrum Bonn moderne Methoden der Ozeanbeobachtung vor, mit denen sich der Zustand des Ozeans heute und in der Zukunft bewerten lässt.

Auf einen Blick

Wo:

Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 5
53175 Bonn

Wann:

Mi, 30.11.2016 | 19 Uhr - 20:30 Uhr
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Kontakt:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Frau Jutta Höhn

0228 885 2443

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Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Ja

Kategorie:

  • Vortrag

Für wen:

  • Alle

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Sonstiges:

Der Eintritt ist frei!

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Der Ozean bedeckt zwei Drittel der Erdoberfläche und bildet das größte zusammenhängende Ökosystem unseres Planeten. Er produziert mehr als die Hälfte des Sauerstoffs, treibt den globalen Wasserkreislauf an und beeinflusst das Klima maßgeblich. Die Weltmeere bergen wichtige Nahrungsquellen, liefern Energie, dienen dem Transport und der Erholung.

Lange Zeit hielten die Menschen diese Leistungen des Ozeans für unerschöpflich und kostenfrei. Die vergangenen Jahrzehnte haben jedoch gezeigt, dass auch ozeanische Ressourcen endlich und marine Ökosysteme verwundbar sind. Durch eine rasant wachsende Weltbevölkerung mit steigendem Bedarf an Nahrung und Rohstoffen, durch zunehmende Verschmutzung und den Klimawandel steigt der Druck auf den Ozean: Er ist zu warm, zu sauer und sein Wasserspiegel zu hoch.

In seinem Vortrag gibt Martin Visbeck einen Überblick über den Stand der aktuellen Meeresforschung und spricht über Chancen und Risiken für die Weltmeere. Er stellt moderne Methoden der Ozeanbeobachtung vor, mit denen sich der Zustand des Ozeans heute und in der Zukunft bewerten lässt. Darüber hinaus zeigt er Lösungsansätze auf, wie Nutzung und Schutz des Gemeinguts Ozean und der Küsten vereinbar gemacht werden können.